Der Heimfluch muss brechen

Erstellt am 25. September 2018 | 01:07
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Raimund Bauer über die bisher sieglosen Auftritte des SKU Amstetten auf heimischem Rasen.

Es scheint wie verhext. Schon vor dem Spiel gegen Horn warnte Teamchef Robert Weinstabl davor, die Tabelle nicht als Maßstab herzunehmen. Denn der ehemalige Tabellenletzte aus dem Waldviertel entführte die drei Punkte aus Amstetten.

Dabei hatten die Heimischen vor allem in den ersten Minuten alles in der Hand. Doch die vorherrschende Nervosität und Unsicherheit der Horner wussten die SKU-Kicker nicht vollends zu nutzen. Zwar erzielte Amstetten die Führung und deren Taktik schien aufzugehen, doch was danach passierte, stieß selbst bei den Spielern auf Fragezeichen. Im zweiten Abschnitt war die komplette Offensivpower der Heimischen abhandengekommen. Fehlender Einsatz war es nicht, eher fehlende Passsicherheit in den Aktionen und auch spielerische Kreativität. Erschwerend kam hinzu, dass verletzungsbedingt zwei Verteidiger das Feld verlassen mussten und somit dem Trainerteam die Hände für taktische Veränderungen gebunden waren.

Dennoch muss Amstetten schleunigst danach trachten, den Heimkomplex in dieser Saison abzulegen. Mit lediglich zwei Zählern wird der Klassenerhalt ein schwer zu erreichendes Ziel. Die neun Zähler sind trügerisch, denn mit der Niederlage gegen Horn kam wieder Schwung in die hinteren Regionen der Tabelle.