Die Kunst ohne Druck zu spielen. Raimund Bauer über die Lage beim SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 01. November 2016 (02:36)

Neun Spiele ohne vollen Erfolg. Der SKU Amstetten kommt in der Tabelle der Regionalliga Ost nicht voran. Sechs Unentschieden bringen nicht die notwendigen Punkte, um beruhigt in der Meisterschaft zu agieren. Doch worin liegen die Gründe für die Unserie?

An der Moral der Truppe kann es nicht liegen. Wie auch im Cup-Spiel gegen den LASK, wo die Thonhofer-Elf schlussendlich unglücklich ausschied, holten Kapitän Michal Achleitner und Co einen Rückstand auf und retteten sich in die Verlängerung. Dieses Kunststück, einen Rückstand aufzuholen, gelang in dieser Saison nicht zum ersten Mal. Dafür fehlte den Amstettnern in einigen Spielen das notwendige Spielglück.

Gegen die Admira Juniors erhielt der Tabellenelfte den Gegentreffer in der letzten Minute aus einem Elfmeter. In Ritzing war ein Freistoß in die Kreuzecke in der Nachspielzeit der Grund für die Niederlage gegen den Titelfavoriten. Auch die gegnerischen Mannschaften haben sich mittlerweile auf Angreifer Milan Vukovic und die Offensive des SKU eingestellt.

Gegen Neusiedl reicht nun nicht nur eine spielerisch gute Leistung, sondern es müssen die drei Zähler her. Sonst steigt der Druck weiter an. Das wissen auch die Kicker und Trainer, bei denen nun die Kunst liegt, nicht mit einer Blockade in die Partie gegen Neusiedl zu gehen.