Die letzten Jahre fallen auf Kopf

Raimund Bauer über die Nicht-Eingliederung von SKU Amstetten II.

Erstellt am 23. Mai 2018 | 02:21
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Der Aufstieg des SKU Amstetten in die 2. Liga ist ein historischer Erfolg. Um auch im Unterbau für für Nachschub zu sorgen, sollte die zweite Mannschaft von der 1. Klasse West in die 2. Landesliga West eingegliedert werden. Einen entsprechenden Antrag haben Horn und Amstetten gestellt. Und trotz einer Richtlinie der Bundesliga entschied sich der niederösterreichische Verband gegen die Eingliederung.

Die Begründung: beide Teams haben nicht die sportlichen Voraussetzungen. Auf dem ersten Blick eine nachvollziehbare Entscheidung: Horn ist in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel im hinteren Drittel vertreten. Amstetten mit seiner zweiten Mannschaft sogar nur in der 1. Klasse West.

Der Meistertitel ist dort aber im Moment außer Reichweite. Doch auf den zweiten Blick rechnete der SKU mit der Eingliederung und machte sich bereits im Hintergrund Gedanken über Neuverpflichtungen, die die Qualität der zweiten Mannschaft verbessert. Immerhin ist der SKU mit der 2. Liga-Mannschaft auch für Spieler eine interessante Anlaufstelle. Ganz aufgegeben haben beide Vereine die Möglichkeit der Eingliederung noch nicht.

Doch leider fällt jetzt Amstetten sein eigenes Handeln in den letzten Jahren mit dem zweiten Team auf dem Kopf. Denn seit 2011 kam die zweite Mannschaft nie über die 1. Klasse West hinaus.