Ein richtiges Luxusproblem. Ingrid Vogl über den neuen Teilnehmerrekord bei der City Attack.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 26. Juni 2018 (02:36)

Dirtruns. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie und können die Begeisterung, mit der erwachsene Menschen mit Gewand in Flüsse rutschen oder freiwillig durch Schlammcontainer stapfen, nicht nachvollziehen. Dass derartige Bewerbe boomen, lässt sich aber nicht verleugnen und sieht man auch sehr deutlich an der Entwicklung der Amstettner City Attack, bei der die Starterzahlen aus dem Vorjahr heuer beinahe verdoppelt wurden.

Ein unmissverständliches Signal dafür, dass die Organisatoren Gerald Demolsky, Jürgen Kaindl und Roland Pils mit dieser Wettkampfform aufs richtige Pferd gesetzt haben. Dass die drei für den enormen Aufwand, den sie in diese Veranstaltung stecken, mit ständig größer werdenden Teilnehmerfeldern belohnt werden, ist mehr als verdient. Der steigende Zuspruch könnte sie in den nächsten Jahren aber auch vor einige Probleme stellen, denn ins Unendliche wachsen kann auch die City Attack nicht.

Früher oder später wird man, wie schon bei Triathlonevents üblich, über limitierte Starterfelder nachdenken müssen. Ein Luxusproblem, das viele Veranstalter von „normalen“ Laufbewerben gerne hätten.