Ein Sprung ins Ungewisse

Daniel Hartl über den neuen Mann auf der Neuhofner Trainerbank.

Daniel Hartl
Daniel Hartl Erstellt am 22. November 2016 | 02:27
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In Neuhofen ging es in jüngster Vergangenheit mit dem sprichwörtlichen Teufel zu. Das Tabellenschlusslicht hatte Verletzungen, abwesende Legionäre und ein außer Form geratenes Team zu beklagen. Nach einer verkorksten Hinrunde stehen lediglich vier Punkte auf der Habenseite. Trainer Ermin Sovtic stufte die Situation als derart fatal ein, dass er bereits während der Hinrunde das Handtuch warf.

Nun wurde ein Nachfolger gefunden. Heinrich Steiner soll sicherstellen, dass Neuhofen auch in der nächsten Spielzeit Gebietsliga-Fußball spielt. Das Schlusslicht ist allerdings seine erste Station als Cheftrainer. Steiner mag über eine umfangreiche sportliche Ausbildung verfügen, mit der für den Abstiegskampf wichtigen mentalen Ebene, über die Co-Trainer-Tätigkeit brachte er es bisher aber noch nicht hinaus.

Zur mangelnden Erfahrung kommt hinzu, dass es Steiner mit einem für ihn bis dato unbekannten Kader zu tun bekommt. Dieser soll in kürzester Zeit bestmöglich saniert werden. Eine anspruchsvolle Aufgabe für den Einsteiger, die etablierte Kräfte möglicherweise abgeschreckt hat. Für Steiner ist es die erste Chance, einen Fußabdruck in der Gebietsliga zu hinterlassen, für Neuhofen die allerletzte. Umso erstaunlicher, dass man sich daher nicht in routiniertere Hände begab.