Jetzt alles in eigener Hand. Raimund Bauer über die Erfolgsfaktoren der Union Neuhofen.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 07. Juni 2017 (02:15)

Der Abstiegskampf in der Gebietsliga West hat es in sich. Da noch nicht fixiert ist, wie viele Mannschaften von den höherklassigen Ligen absteigen, könnten bis zur drei Teams eine Klasse tiefer gehen. Die Überraschung der Rückrunde lieferte Neuhofen ab. Die Truppe von Heinrich Steiner überwinterte mit vier Zählern auf dem letzten Tabellenrang. Nun steht Neuhofen mit 29 Punkten auf Rang zehn.

Was sind die Erfolgsfaktoren? Die Neuzugänge im Winter haben eingeschlagen. Dabei wurde nicht eine gesamte Mannschaft ausgetauscht, sondern mit Alberto Zele, Martin-Stefan Albu und Gevorg Badalyan punktuelle Verstärkungen vorgenommen. Weiters agiert Leopold Reikersdorfer in Hochform. Ein kluger Schachzug den Routinier aus der Verteidigung wieder eine offensive Rolle zuzuordnen.

Der wichtigste Faktor ist jedoch Trainer Heinrich Steiner. Der Coach formte aus mehreren Gruppen eine Gemeinschaft. Dabei gingen die Verantwortlichen ein Risiko ein, da Steiner bis zu seinem Engagement in Neuhofen keine Erfahrung als dauerhafte Cheftrainer vorweisen konnte.

Zwar ist Neuhofen immer noch nicht durch, aber alleine, dass die Steiner-Elf den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen kann, ist der größte Erfolg nach einer verkorksten Herbstsaison.