Katharina Huber: Der Knoten ist geplatzt. Raimund Bauer über den siebenten Rang von Katharina Huber bei der WM.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 19. Februar 2019 (01:00)

Quasi mit der letzten Hundertstel sprang Katharina Huber noch auf den Weltmeisterschaftszug auf. Die 23-Jährige erreichte mit Rang elf im Slalom in Marburg ihre beste Weltcup-Platzierung und legte mit dem Europacupsieg in Obdach nach. Die Entscheidung der Trainer, die St. Georgnerin nach Åre mitzunehmen, war richtig.

Mit dem siebenten Rang holte Huber zwar keine Medaille, doch als zweitbeste Österreicherin hinter der Vierten Katharina Liensberger tankte die Athletin der Sportunion Waidhofen/Y. gehörig Selbstvertrauen. Das hatte in der letzten Saison gelitten. Zu viele Ausfälle bei den Weltcup-Rennen verursachten eine Rückreihung bei der Startnummernauslosung. In der diesjährigen Saison erarbeitete sich Huber mühsam Punkt um Punkt. In Marburg folgte dann der Knackpunkt. Die St. Georgnerin riskierte alles und wurde am Ende mit der WM-Teilnahme dafür belohnt. Der siebente Rang in Schweden bringt aber nicht nur ein gestärktes Selbstvertrauen und das Wissen, dass Huber auch in die Top-Ten der Slalomspezialistinnen fahren kann. Durch die Leistung verbessert sich auch ihre Startnummer bei den nächsten Rennen im Weltcup.

In den letzten Wochen ist bei Katharina Huber endgültig der Knoten geplatzt.