Kein Zeichen von Reichtum

Ingrid Vogl über die neue Mannschaft des VCA Amstetten.

Erstellt am 02. Oktober 2018 | 02:39
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Im Vorjahr war der VCA der einzige Topverein der Austrian Volley League, der die Meisterschaft ohne Legionäre bestritt und somit auch als der logische Favorit auf den Cupsieg ins Rennen ging. Nach einer höchst erfolgreichen Saison starten die Amstettner diese Woche aber mit gänzlich anderen Vorzeichen ins neue Spieljahr.

Mit Thomas Tröthann und Maximilian Landfahrer holte Meister Aich/Dob die zwei besten Amstettner Akteure zu sich nach Kärnten. Einige Spieler verließen den Verein wegen beruflicher Ausbildungen in anderen Städten. Um das Niveau der Mannschaft ähnlich hoch wie im Vorjahr zu halten, waren die VCA-Verantwortlichen daher förmlich dazu gezwungen, den rein österreichischen Weg zu verlassen und sich im Ausland nach gleichwertigem Ersatz umzusehen. Im Endeffekt wurden fünf Legionäre verpflichtet.

Das bedeutet aber nicht, dass bei den Amstettnern, die im Vorjahr mit einem Hilfeschrei für Aufsehen sorgten, dass es den Verein aus finanziellen Gründen bald nicht mehr geben könnte, nun der plötzliche Reichtum ausgebrochen ist. Im Gegenteil. Dass man nun wie alle Vereine in der Liga auf Legionäre setzt, hat den einfachen Grund, dass man auch in Amstetten einsehen musste, dass der nicht-österreichische Weg der billigere ist.