Kleiner Dämpfer vor Saisonstart. Raimund Bauer über das Cup-Ausscheiden des SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 24. Juli 2018 (02:21)

Auf die leichte Schulter haben die Amstettner die Deutschlandsberger zumindest in der Vorbereitung nicht genommen. Mit Trainings auf dem Kunstrasenplatz in Neuhofen sowie akribischer Videoanalyse versuchte Trainer Robert Weinstabl sein Team optimal auf das Cup-Spiel vorzubereiten.

Am Ende nutzte es nichts. Der Aufsteiger in die 2. Liga ging nach einer katastrophalen ersten Hälfte mit 2:4 in der Steiermark unter. Der Regionalligist verwertete seine Möglichkeiten mit dankeswerter Unterstützung der SKU-Hintermannschaft. Zwei Faktoren darf man den Amstettner Kickern zu Gute halten. Erstens: Die über vierstündige Anfahrt per Bus lässt die Beine auch nicht lockerer werden. Zweitens: Kunstrasen und Naturrasen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Doch im Endeffekt haben die Steirer die Tugenden an den Tag gelegt, die in den letzten Jahren den SKU Amstetten im Cup ausgezeichnet haben. Mit Wille und Leidenschaft brachten sie Rapid an den Rand einer Niederlage oder warfen im Vorjahr Wiener Neustadt aus dem Bewerb.

Zum Meisterschaftsstart gegen den FAC sind diese Tugenden wieder gefragt. Auch wenn das Cup-Aus bitter ist, war es der notwendige Schuss vor dem Bug, bevor es in der Meisterschaft um den Klassenerhalt geht.