Konkurrenz, die nicht guttut. Ingrid Vogl über die Laufbewerbe in Hausmening und Kematen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 05. September 2017 (02:46)

Laufveranstaltungen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Alleine im Bezirk Amstetten haben Laufbegeisterte zwischen Ende August und Anfang Oktober die Möglichkeit, jedes Wochenende bei einem Bewerb in der Heimat an der Startlinie zu stehen.

Bei der Dichte der Veranstaltungen einen optimalen Termin zu finden, ist nicht immer einfach. Unmittelbare zeitliche Nähe eines Großevents wie Wien- oder Linz-Marathon sollte man auf alle Fälle vermeiden. Auch Bewerbe des Eisenstraße-Laufcups, die viele Starter anziehen, sind als direkte Konkurrenz nicht unbedingt günstig. Wenn dann auch die Austragungsorte der Veranstaltungen nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind und somit die gleiche Läuferklientel ansprechen, dann sollten die Alarmglocken schrillen. Zu einem Erfolg wird eine Veranstaltung unter diesen Voraussetzungen nämlich nur in den seltensten Fällen.

Das mussten auch die Veranstalter des Kematner Marktlaufs zur Kenntnis nehmen. Am Tag nach dem Zwei Stege Lauf in Hausmening mussten sie sich beim Hauptlauf mit 69 Startern begnügen. Befriedigend wird ein derart kleines Starterfeld wohl nicht sein. Anreiz für eine Beibehaltung des Termins hoffentlich auch nicht.