Nach Feiern kommt Arbeit. Raimund Bauer über den historischen Aufstieg des SKU Amstetten

Von Raimund Bauer. Erstellt am 15. Mai 2018 (02:10)

Ein historischer Moment im Ertl-Glas-Stadion. Der SKU Amstetten steigt zwei Runden vor dem Saisonende der Regionalliga Ost in die neu reformierte 2. Liga auf. Ein Glücksgefühl, das viele der Kicker sowie Funktionäre im ersten Augenblick nicht fassen konnten.

Doch alle im Verein haben in dieser Saison ihre Hausaufgaben gemacht. Da in den letzten Jahren ein Aufstieg in den Profibereich undenkbar war, aber der SKU dennoch stets im Spitzenfeld der Regionalliga Ost stand, vollzogen die Funktionäre einen Wechsel auf der Trainerbank. Sie wollten die sich bietende Chance mit der reformierten 2. Liga nutzen.

Der junge aufstrebende und akribische Coach Robert Weinstabl sorgte bei den SKU-Kickern für den letzten Feinschliff. Also ging der Plan auf. Doch nicht nur auf dem Platz war der Erfolg zu finden. Obmann Rudolf Brunner sorgte mit seinem Funktionärsteam, wie Harald Vetter für die passenden Rahmenbedingungen, sodass auch die Zulassung für die 2. Liga kein Problem darstellte und in erster Instanz gegeben wurde.

Nachdem die ersten Feierlichkeiten abgeklungen sind, heißt es aber wieder ran die Arbeit. Denn wenn der SKU nicht nur ein einjähriges Abenteuer in der 2. Liga erleben will, muss der Kader an Breite und Qualität dazugewinnen. Dennoch: Gratulation zum Triumph.