Neue Besen kehren gut. Über den Trainerwechsel im Sommer beim SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 19. Mai 2021 (02:31)

Und dann kam es doch zur Trennung. Entgegen den Beteuerungen der letzten Wochen gehen der SKU Amstetten und Trainer Joachim Standfest andere Wege. Nachvollziehbar?

Aufgrund der Ergebnisse der letzten Wochen vollends. Vom besten Frühjahrsteam nach den ersten drei Spielen schlitterte die Mannschaft auf den 14. Rang zurück. Gravierende individuelle Fehler führten zu vermeidbaren Gegentoren. Auch manch lustlos wirkender Auftritt von Leistungsträgern stieß den Verantwortlichen sauer auf. Das schwächste Glied in der Kette ist bekanntlich der Trainer. Fraglich ist dabei nur der Zeitpunkt der Entscheidung. Beteuerten beide Seiten, auch in der neuen Spielzeit zusammenzuarbeiten und den SKU auf professionelle Beine zu stellen, ist es nun kurz vor Saisonende vorbei.

Auf jeden Fall steht bei den Mostviertlern ein Umbruch im Sommer ins Haus. Die Trainerentscheidung ist dabei nur ein Vorbote für eine neue Ausrichtung. Auch der Kader soll einer Rundum-Erneuerung unterzogen werden. Nach drei Jahren 2. Liga beginnt der SKU mit einem Relaunch. Nach dem Prinzip: Neue Besen kehren gut.