Nicht über einen Sommer. Über die Saison des VCA Amstetten und die Perspektive.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 21. April 2021 (02:22)

Die Saison in der höchsten Volleyball-Liga Österreichs ist vorbei. Und der VCA Amstetten beendete die Saison auf Rang vier. Ende gut, alles gut. Auch wenn am Ende den Mostviertlern die Grenzen aufgezeigt wurden.

Im Grunddurchgang legte die Truppe von Ex-Trainer Igor Simuncic einen Erfolgslauf hin. Immerhin stand am Ende der erste Platz. Die Transferpolitik von Sportdirektor Michael Henschke ging auf. Zum einen die Rückkehr von Kapitän Fabian Kriener, zum anderen die Verpflichtung des peruanischen Teamkapitäns Eduardo Romay. Nicht nur, dass Romay zum Topscorer des VCA mutierte, sondern auch, weil er Amstetten zumindest im mittelamerikanischen Teil der Erde bekannt machte. Im Meister-Play-off folgte jedoch die Ernüchterung. Mit Sicherheit auch von den Corona-bedingten Zwangspausen gebeutelt. Aber zu den besten Teams in Österreich fehlt den Mostviertlern noch ein Stück.

Jenes Stück will Henschke mit dem international renommierten Trainer Andrej Urnaut aufholen. Deshalb ein Zwei-Jahresvertrag. Denn ein Spitzenteam entsteht nicht über einen Sommer.