Oed und seine neuen Impulse

Daniel Hartl über den Formanstieg bei Gebietsligist Oed/Zeillern.

Erstellt am 04. April 2018 | 02:24
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Mit lediglich zehn Punkten auf dem Konto spielte Oed/Zeillern eine nicht zufriedenstellende Hinrunde. Der Verein setzte daraufhin in der Winterübertrittszeit einige Hebel in Bewegung, um die sportliche Talfahrt zu beenden. Vor allem die Verpflichtung des ehemaligen Profis Tomas Jun stand dabei im Mittelpunkt des Geschehens. In der Vergangenheit haben sich derartige Engagements auch in höheren Gefilden oftmals als lediglich öffentlichkeitswirksam herausgestellt, ohne je eine positive sportliche Folgewirkung zu erreichen.

Zieht man die bisherigen Frühjahrsauftritte Oeds heran, so scheint man dieses Schicksal nicht zu teilen. Der Verein baute zwar auf Jun als neue zentrale Schaltstelle, man wusste aber gleichzeitig auch andere Schwachstellen zu beheben. So war es Stürmer und Neuzugang Vladimir Balek, der in Purgstall in der Lage war, Jun-Vorlagen zu verwandeln. Auch die Defensive mit Neo-Keeper Patrick Pranger zeigte sich zuletzt, stark verbessert. Die Personalie Jun mag zwar aufgrund des Namens und der bisher bestechenden Leistungen als erstes ins Auge stechen, bildet aber nur einen der Faktoren. Aus Oeder Sicht eine beruhigende Erkenntnis, zumal ein Ausfall Juns leichter hinzunehmen wäre und ein Ende dieses Engagements nicht das Ende der Welt bedeuten würde.