Ohne Hypothek ins nächste Jahr. Über die Auswirkungen des dichten Spielplans beim SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 28. April 2021 (02:47)

Das Unentschieden des SKU Amstetten gegen die Young Violets sorgte für einen Stopp der Negativspirale. Zwar kein möglicher Sieg, dennoch wieder ein Punktzuwachs.

Die sieben Spiele in 21 Tagen haben deutliche Spuren hinterlassen. Vor der Länderspielpause befand sich die Standfest-Elf in einem Hoch. Jetzt folgte die große Ernüchterung. Drei Faktoren spielten bei der Niederlagenserie eine Rolle. Zuerst die Gegner. Schlag auf Schlag ging es gegen die Top-Teams der Liga. Allesamt für den Profibetrieb ausgerichtet. In Amstetten herrscht noch immer „Halb-Profitum“. Zweitens: der enge Terminkalender. Innerhalb weniger Tage folgte ein Spiel nach dem Anderen. Sogar bei Europapokalteilnahmen wäre das Programm nicht so dicht gedrängt. Und drittens: Der Erfolgslauf vor der Länderspielpause führte zu einem Durchschnaufen im Team. Den Schalter dann wieder umzulegen, ist schwierig. Der Abstieg ist theoretisch abgewendet, aber trotzdem lautet die Devise in den letzten Partien zu gewinnen. Denn der gesamte Verein will sicher nicht mit einer Niederlagen-Hypothek in die neue Saison starten.