Sport ist oft nur Kopfsache. Ingrid Vogl über die Spiele der Amstettner Basketballer und Volleyballer.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 27. März 2018 (02:22)

Das Spiel wird im Kopf entschieden. Eine Aussage, die im Sport gerne in den Mund genommen wird und Grund dafür ist, warum im Spitzensport immer mehr Athleten auf die Dienste eines Mentaltrainers vertrauen.

Mit gutem Grund, denn der Sieg oder die Niederlage im Kopf ist keine leere Worthülse. Dafür lieferten die Amstettner Volleyballer und Basketballer am Wochenende ungewollt den besten Beweis. Die Volleyballer standen in der Halbfinalserie gegen Waldviertel nach zwei klaren Niederlagen quasi vor dem Aus. Völlig ohne Druck spielten sie in der dritten Partie groß auf, gewannen zum ersten Mal in der heurigen Saison in Zwettl und als erste Mannschaft in diesem Spieljahr sogar ohne Satzverlust. Bei den Basketballern lief es in die entgegengesetzte Richtung. Sie gerieten durch die schwere Knieverletzung eines Spielers völlig aus dem Konzept. Aus der 14-Punkte-Führung zur Halbzeit wurde letztendlich eine Niederlage mit zehn Punkten Rückstand.

Den Kopf ausschalten und auf die eigene Intuition und Leistungsstärke vertrauen. Das ist das Erfolgsgeheimnis im Sport. Was einfach klingt, ist aber nur schwer umzusetzen. Das weiß jeder Aktive vermutlich aus eigener leidvoller Erfahrung.