Träume muss man leben. Über den Weg von Mauers Ex-Trainer Vitalis Stankevicius.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 05. Mai 2021 (02:12)

Dass Mauer einmal als Sprungbrett für die Champions League dienen kann, mit dem haben die wenigsten gerechnet. Auch der Vorstand des Gebietsligisten hätte sich dieses Szenario wohl gerne erspart. Hat man doch vor etwa zwei Jahren mit Vitalis Stankevicius einen Trainer verpflichtet, der für den Fußball lebt, immer den Fortschritt der jungen Mannschaft im Auge hatte. Eigentlich war es ja nur etwa ein Jahr, indem er sinnvoll an der Entwicklung seines Teams arbeiten konnte. Die vielen Unterbrechungen und Beschränkungen im Amateurfußball waren wohl mitentscheidend, dass Stankevicius nun die Herausforderung im Profibereich sucht. Er ist ein Perfektionist, der sich nicht vorwerfen will, so eine Chance ausgelassen zu haben. So ungelegen der Abgang für den Verein jetzt auch kommt, so gibt es wenigstens Zeit, um einen Nachfolger zu suchen. Reisende soll man nicht aufhalten, lautet der Schlussstrich seitens des Vorstandes. Für Stankevicius beginnt diese jetzt, und könnte in der Königsklasse enden. Die Champions League Hymne anstatt der Bierwerbung vor dem Spiel aus den Boxen – das Umfeld ändert sich gewaltig.