Verkehrte Welt beim VCA

Erstellt am 23. Oktober 2018 | 01:03
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Ingrid Vogl über den unerwarteten Saisonbeginn der Volleyballer.

Cupsieg. Das war in den letzten Jahren stets das große Ziel der Amstettner Volleyballer. Heuer hatte man die Ambitionen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung im Cup aber bereits vor Saisonbeginn abgehakt. Warum, liegt auf der Hand. Nach dem Abgang von Leistungsträgern wie Thomas Tröthann oder Kapitän Maximilian Landfahrer schaute man sich am Transfermarkt um und engagierte letztendlich mehrere Legionäre, die im österreichischen Cup ja nicht spielberechtigt sind.

Volle Konzentration auf die Bundesliga und hier eine gute Meisterschaft spielen, lautete daher die Devise für das neue Spieljahr. Eine erste Zwischenbilanz liefert aber ein gänzlich anderes Bild. Drei Runden sind in der AVL absolviert und dementsprechend viele Enttäuschungen setzte es für den VCA. Die Amstettner liegen ohne Sieg und auch ohne Punkte am Tabellenende.

Erfolgsmeldungen gab es hingegen im Cup. Zwei Runden sind hier gespielt und die Am-stettner sind noch immer im Rennen. Nach dem Aufstieg unter die besten Acht hat man nun sogar wieder das Final Four im Visier. Wenn man ohne Druck locker drauflos spielen kann, ist eben vieles möglich. Diese Leichtigkeit des Seins ist es, die der AVL-Truppe (noch) fehlt.