Von langer Hand geplanter Erfolg. Ingrid Vogl über den erneuten Cupsieg der Amstettner Volleyballer.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 14. Februar 2017 (02:16)

Die Amstettner Volleyballer hatten für das heurige Jahr ein großes Ziel: die erfolgreiche Titelverteidigung im Cup. Diesem Ziel wurde alles untergeordnet. Auch die Zusammenstellung der Mannschaft, denn mit dem Kroaten Hrvoje Zelenika hatte man nur einen (im Cup nicht spielberechtigten) Legionär im Kader.

Auch die im Sommer fixierte Spielgemeinschaft mit den hotVolleys war für die Mission Titelverteidigung eigentlich ein Glücksgriff. Sie erlaubte den Amstettnern den Einsatz von Edin Ibrahimovic, der aber beim Final Four am Wochenende verletzungsbedingt zum Zuschauen verurteilt war, und von Routinier Philip Ichovski, der im vergangenen Jahr noch als VCA-Kapitän über den Cupsieg jubelte. Auch der Umstand, dass das Final Four wie schon im Vorjahr in der Heimhalle ausgetragen wurde, spielte den Amstettnern in die Karten, denn mit Heimvorteil spielt es sich halt schon ein wenig leichter.

Obwohl mit Thomas Tröthann der wichtigste Punktegarant gerade im Finale nicht in Höchstform agierte, blieben die Am-stettner ohne Satzverlust. Dass sie die Ersten sind, denen in den letzten zehn Jahren eine Titelverteidigung gelang, ist eine zusätzliche Auszeichnung. Dadurch wird der dritte Titel in der Vereinsgeschichte gleich noch einmal mehr wert.