Zeichen stehen auf Angriff

Erstellt am 25. Juli 2017 | 05:53
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Andreas Fröhlich über den Einfluss von SKU-Trainer Robert Weinstabl

Rund einen Monat ist es nun her, dass Neo-SKU-Coach Robert Weinstabl seine Elf zum ersten Training bat. Mit im Gepäck hatte er dabei eine klare Spielphilosophie, die im Test gegen den Landesligisten Donau Linz bereits gut zu erkennen war.

So ist „Variabilität“ nun das Wort der Stunde. Während die Amstettner unter Weinstabls Vorgänger Heinz Thonhofer vermehrt mit langen Bällen und dem stets gleichen System agierten, weht nun ein neuer Wind im Ertl-Glas-Stadion. Und besagter Wind ist mehr als erfrischend. So versuchen die Mostviertler seit Weinstabls Übernahme, Offensivfußball gepaart mit aggressivem Angriffspressing auf den Platz zu bringen.

Im Test gegen die Linzer gelang dies vor allem in der zweiten Halbzeit, die die Amstettner im zuvor ungewohnten 3-5-2 spielten, bereits größtenteils gut. Gegen die gut organisierten Oberösterreicher kreierten die Amstettner eine Vielzahl an guten Möglichkeiten. Trotz der offensiven Ausrichtung ließ man auch in der Defensive nichts anbrennen.
Dies spricht für den jungen Übungsleiter, der bei genauerer Betrachtung an Hoffenheims Julian Nagelsmann erinnert. Jung, motiviert und mit klarer Spielphilosophie – eben genau der Typ Trainer, der den SKU nach vorne bringen kann.