Zufriedenheit ist Stillstand. Über die schnelle Trendwende beim SKU Amstetten

Von Raimund Bauer. Erstellt am 14. April 2021 (02:26)

Vom Siegeslauf zur Negativspirale. So gestaltete sich kurz zusammengefasst die Woche nach der Länderspielpause beim Zweitligisten SKU Amstetten. Die Truppe von Trainer Joachim Standfest befindet sich aktuell in einem Tief. Die deutliche Klatsche gegen die Juniors Oberösterreich tat doppelt weh. Während zuvor in Innsbruck und gegen den GAK zumindest über weite Phasen mitgehalten wurde, waren die Mostviertler in Wels nach dem 0:2 weit davon entfernt. Wie weggeblasen scheint das Selbstvertrauen. Nun stellten sich aber die Aufstiegsaspiranten als zu große Stolpersteine heraus. Fehler werden von jenen Teams eben eiskalt bestraft. Das Tief kommt gerade zu einem schlechten Zeitpunkt. Denn es folgen Spiele im „Drei-Tages-Rhythmus“. Die augenscheinliche Zufriedenheit bei einigen Akteuren führte zu einem Stillstand, die sich nun zu einer Negativspirale entwickelte.

Trainer Standfest wies aber schon seit einigen Wochen gebetsmühlenaritg darauf hin, dass die Liga eng zusammen liegt und Zurücklehnen nicht drinnen ist. Die Warnung dürfte aber nicht bei Jedem angekommen sein.