Verunsicherung jetzt ablegen. Über die Erleichterung beim SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 17. September 2019 (01:24)

Die Erleichterung bei allen Verantwortlichen beim SKU Amstetten war riesengroß. Der Jubel nach dem Schlusspfiff glich jenem, als feststand, dass Amstetten den Aufstieg in die 2. Liga in der Tasche hatte. Nach vier Niederlagen in Serie kam das Derby gegen Vorwärts Steyr gerade zur rechten Zeit.

Zwar hatten die Oberösterreicher in den letzten Wochen einen Lauf, doch die Erfahrungen aus der Vorsaison, waren durchwegs positiv getränkt. Und David Peham war gegen seinen Ex-Klub wieder einmal zur Stelle. Zwar wurden es dieses Mal nicht vier Treffer, doch das Führungstor brachte das in den letzten Wochen angeknackste Selbstvertrauen wieder teilweise zurück. Zudem griff Trainer Jochen Fallmann wieder auf sein bewährtes System aus der Vorbereitung und den ersten Runden zurück. Zwar erhielten die Amstettner abermals einen Gegentreffer, doch dieser fiel nach einer Standardsituation und da ist es egal, ob mit Dreier- oder Viererkette gespielt wird. Im Gegenteil: Die Mannschaft wirkte im Defensivverbund wieder stabiler und erspielte sich auch wieder mehr Chancen.

Der Sieg war einmal wichtig, um wieder den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu finden. Die Verunsicherung gehört nun weiter abgelegt, denn gegen den Letzten Kapfenberg muss der nächste Dreier her.