Vor vollendeten Tatsachen

über die Protestwelle bei der Klassen- einteilung.

Erstellt am 23. Juni 2021 | 02:27

Die Klasseneinteilung ist wieder um ein streitbares Kapitel reicher geworden. Zeigte sich zunächst die komplette Ybbstal-Liga mit der geplanten Aufstockung auf 16 Vereine erbost, folgte mit der Neueinteilung der USG Alpenvorland in die 2. Klasse Yspertal die nächste Protestwelle. Zehn Klubs aus dem Yspertal richteteten ein Schreiben an den Verband.

Damit haben sich insgesamt 22 von 46 Vereinen der Hauptgruppe West gegen die neue Klasseneinteilung ausgesprochen. Somit hat sich die Mehrheit aus zwei betroffenen Klassen dagegen ausgesprochen. Am Ende steht die neue Klasseneinteilung. So neu ist die Reform nicht.

Bereits 2019 befasste sich eine Arbeitsgruppe der 2. Klassen damit und der grundsätzliche Beschluss, auch mit 15 Klubs in eine Saison zu starten, war gegeben. Doch das war noch vor der Corona-Pandemie. Die Vorzeichen haben sich nun verändert. Die Kaderdecke im untersten Amateurbereich ist dünner geworden und eine Belastung von 30 Spielen ist enorm. Die Aufregung, am Ende vor vollendeten Tatsachen zu stehen, ist groß. Damit wird ein Wegbrechen der kleinen Amateurklubs befeuert.