Zwei Modelle, ein Ziel

über den Glasfaserausbau im Bezirk Amstetten.

Erstellt am 28. Oktober 2021 | 02:00

Der Glasfaserausbau nimmt im Bezirk so richtig Fahrt auf. Vor allem die Landesgesellschaft nöGIG treibt ihn in immer mehr Kommunen voran.

Der Vorteil dieses Modells: Die Gemeinde muss die Kosten für die Leitungen nicht selbst tragen. Der Nachteil: Begonnen wird in den Ortszentren, wo viele Haushalte ohnehin schon eine gute Verbindung haben. Für Bewohner von Randlagen heißt es hingegen warten.

Das ist mit ein Grund dafür, warum etwa Ardagger und Neustadtl ihr Glasfasernetz (auch mithilfe von Fördergeldern) selbst errichten und selbst entscheiden, wo sie ausbauen. Dort sieht man Breitbandleitungen zudem als wichtige Infrastruktur wie etwa Wasserrohre, die im Besitz der Gemeinde bleiben soll.

Welches Modell langfristig das bessere ist, wird die Zukunft weisen. Vorerst zählt, dass das Glasfasernetz im Bezirk möglichst rasch wächst!