SP für Linskabbiegeverbot bei Reichs-/Industriestraße. Kreuzung Reichsstraße/Industriestraße muss laut SP-Verkehrssprecher Wagner dringend entschärft werden. FP-Stadträtin Kashofer sieht die Situation nicht so dramatisch.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 28. Mai 2019 (03:29)
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SP-Verkehrssprecher Bernhard Wagner im Bereich Reichsstraße/Industriestraße. „Mit Linksabbiegeverboten könnten wir die gefährliche Kreuzung entschärfen“, schlägt er vor.
SPÖ

„An der Kreuzung Reichsstraße und Industriestraße kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen und wir hatten auch schon einige Unfälle“, sagt SPÖ-Verkehrssprecher Bernhard Wagner. Lastwagen, die auf dem Weg zu den dort angesiedelten Betrieben sind oder wieder abfahren, sorgen regelmäßig für Staus auf der Reichs- und der Industriestraße.

Wagner präsentiert deshalb nun einen Vorschlag, um die Situation zu verbessern. „Ein Linksabbiegeverbot von der Reichsstraße in die Industriestraße und umgekehrt würde, begleitet von weiteren verkehrsleitenden Maßnahmen, die Gefahr sicher entschärfen“, erklärt er. Für die Lastwagen würde sich durch eine derartige Regelung nur ein kurzer Umweg ergeben, da der Kreisverkehr beim Merkur ja nicht weit sei. Wagner fordert Verkehrsstadträtin Brigitte Kashofer (FPÖ) auf, tätig zu werden. „Sie kennt das Problem, hat aber bis heute keinen Lösungsvorschlag vorgelegt.“

Kashofer sieht die Situation nicht so dramatisch wie Wagner. Autofahrer würden statt von der Industriestraße links in die Reichsstraße auszubiegen, in der Regel ohnehin den Weg über die Otto-Schott-Straße und den Kreisverkehr Merkur nehmen. „Und obwohl ich häufig zum Altstoffsammelzentrum fahre, das zu den Öffnungszeiten stark frequentiert wird, habe ich beim Linksabbiegen von der Reichsstraße in die Industriestraße bisher noch kein größeres Problem bemerkt.“

Sie werde aber, so Kashofer, auf jeden Fall eine Expertise der Polizei einholen.

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