Bezirk Amstetten: Deutlicher Rückgang bei Einbrüchen

Erstellt am 10. April 2018 | 05:33
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Ilya Andriyanov/shutterstock
Foto: Ilya Andriyanov/shutterstock
Präventivarbeit der Polizei trägt offenbar Früchte.
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Die Kriminalstatistik für das Jahr 2017 spricht eine deutliche Sprache. Die Zahl der Einbrüche in Häuser und Wohnungen ist im Vorjahr um rund 50 Prozent gesunken. Waren es im Jahr 2016 noch 132, so reduzierte sich die Zahl 2017 auf 66. „Grund dafür sind sicher auch die Schwerpunktaktionen, die entlang der Hauptverkehrsrouten zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität gesetzt wurden“, sagt Humpl.

Nimmt man alle Vermögensdelikte zusammen – also auch Fahrraddiebstähle, Autoeinbrüche etc. – dann ist ein Rückgang von 653 auf 624 derartige Delikte erkennbar, insgesamt sind das 4,4 Prozent.

Die Zahl der strafbaren Handlungen ist im Bezirk von 2016 (3.985) auf 2017 (3.973) um 0,3 Prozent gesunken.

Aufklärungsquote um 3,1 Prozent gestiegen

Insgesamt ist die Aufklärungsquote im Bezirk Amstetten gestiegen. 2.142 Fälle konnten im Vorjahr geklärt werden, das ist ein Plus von 3,1 Prozent. „Ein Grund dafür ist natürlich auch die gute Spurensicherung durch die Beamten. Denn durch DNA-Treffer können oft noch lange nach der Tat Einbrüche aufgeklärt werden“, sagt Humpl.

Im Bereich Waidhofen an der Ybbs ist die Zahl der angezeigten Fälle von 663 auf 506 gesunken. Das ist ein Minus von 23,7 Prozent. Die Zahl der geklärten Fälle ist von 450 auf 320 gesunken. Grund dafür ist, dass 2016 ein Fall geklärt werden konnte, bei dem eine Person Droh-E-Mails schrieb. Das waren allein 137 Delikte. Die Aufklärungsquote liegt in Waidhofen 2017 noch immer bei 63,2 Prozent. Und auch im Bereich der Ybbstalmetropole ist ein Rückgang der Einbrüche in Wohnungen und Häuser um 35 Prozent erkennbar von 34 auf 22.


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