Internet: Zahl der Delikte im Bezirk gestiegen. Eigentumsdelikte sind rückläufig: Polizei verzeichnet auch höhere Aufklärungsquote.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 09. Mai 2019 (05:19)
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Internetkriminalität entwickelt sich rasch weiter und tritt immer häufiger auf – genauso wie die Sicherheitsvorkehrungen, die dafür sorgen sollen,nicht Opfer eines Diebstahls oder einer Erpressung zu werden.
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3.725 Delikte wurden im Jahr 2018 im Bezirk registriert. Das ist gegenüber 2017 ein Minus von 6,2 Prozent (3.973 Delikte). Gestiegen ist dafür die Aufklärungsquote: Um 4,3 Prozent von 53,9 auf 58,2 Prozent. Sie liegt damit auch deutlich über der landesweiten (53,6 Prozent) und der bundesweiten (52,5 Prozent) Klärungsquote.

Während die Eigentumsdelikte im Bezirk Amstetten gesunken sind, ist eine Zunahme bei der Internetkriminalität erkennbar. „Das kommt wohl auch daher, weil die Leute dafür sensibler werden, und es deswegen zu mehr Anzeigen kommt, als früher“, erklärt Chefinspektor Ferdinand Humpl vom Bezirkspolizeikommando.

Leicht gestiegen sind im Vorjahr im Bezirk auch die Gewaltdelikte (Körperverletzung und Gewalt in der Familie etc.).

Heuer wird die Polizei bei Schwerpunktaktionen vor allem die Eigentums- und Schlepperkriminalität entlang der Hauptverkehrsrouten bekämpfen. Auch die Ermittlungen in Sachen Internetkriminalität sollen noch forciert werden. „Sehr wichtig ist auch die Prävention. Wir wollen die Bürger dafür sensibilisieren, wie sie sich vor Einbrechern, aber vor allem auch vor Cyberkriminalität schützen können“, sagt Humpl.