Gastronomin eröffnet GEA: „Café soll weiterbestehen“. Kuckuck-Geschäftsführerin Ingrid Mayrhofer arbeitet derzeit an der Eröffnung eines GEA-Geschäftes direkt gegenüber. Für das beliebte Café sucht sie nach einem Nachfolger.

Von Peter Führer. Erstellt am 03. Oktober 2017 (04:31)
Ingrid Mayrhofer arbeitet derzeit an der Eröffnung eines GEA-Ladens.
Peter Führer

Die Schilder in den Schaufenstern der Linzer Straße geben es bereits preis: Hier, an der Adresse der Linzer Straße 2, wird bald ein GEA-Laden eröffnet. Ab 2. November finden Kunden dort Waldviertler Schuhe, Taschen und Möbel. Geleitet wird das Geschäft von Ingrid Mayrhofer, die derzeit das Café Zum Kuckuck betreibt. Für das Café sucht sie einen Nachfolger.

Seit 20 Jahren Event, seit 15 Jahren Schuhverkauf

„Meine Leidenschaft war immer schon der Verkauf von Schuhen. Auch, weil ich weiß, wie weh einem die Füße nach einem langen Arbeitstag in der Gastro tun können“, erklärt sie. Seit 1997 gibt es das Caféhaus, das sich durch seine vielen Kulturveranstaltungen von Kabarett, über Live-Konzerte bis zu Diskussionen, Workshops und Lesungen einen Namen gemacht hat, am jetzigen Standort.

Ohne Kinoverträge gingen hier in den letzten zwanzig Jahren etwa 400 Veranstaltungen über die Bühne. Seit 15 Jahren werden im Café „Zum Kuckuck“ zudem qualitativ hochwertige Waldviertler Schuhe verkauft. „Die Nachfrage danach ist immer stärker geworden, daher ist der Gedanke entstanden, die Möglichkeit des freistehenden Geschäftes gegenüber zu nützen und ein größeres Schuhgeschäft zu eröffnen“, verrät Mayrhofer.

Das Café, das bis Ende des Jahres von einer Mitarbeiterin weitergeführt wird, soll auch im kommenden Jahr weiterbestehen. „Wichtig wäre mir, dass Kulturvereine und Stammgäste ihre Heimat nicht verlieren. Ich würde mir wünschen, dass das Café auch in meinem Sinne weitergeführt wird und ich mich auch als Besucherin wohlfühle.“

Derzeit verhandle sie mit einigen Nachfolge-Kandidaten. „Sinnvoll wäre es für den Nachfolger, wenn er Bühnenwirt sein will und das Kino weiterbestehen könnte. Einige Interessenten haben sich bereits gemeldet, ich bin zuversichtlich, dass es für das wunderschöne Lokal mit dem schönen Gastgarten eine gute Lösung geben wird.“