Theater in Zeillern: Was für ein Durcheinander

Erstellt am 20. Juni 2022 | 06:22
Lesezeit: 2 Min
Mit „Alexander Durcheinander“ kehrte die Pfarrbühne umjubelt auf die Insel zurück.
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Dass die Darsteller der Pfarrbühne trotz Corona-bedingter einjähriger Pause das Spielen nicht verlernt haben, zeigten sie bei der Premiere von „Alexander Durcheinander“. Das Stück gelangte am Freitag auf der stimmungsvollen Schlossinsel zur Aufführung. In tragender Rolle agierten dabei – stellvertretend für ein generell spielfreudiges Ensemble – etwa „Alexander“ (Rupert Gruber) und Noch-Ehefrau „Sandra“ (Maria Haider). Seine Wandlungsfähigkeit bewies Daniel Hagler – er schlüpfte gleich in mehrere Rollen, mal als Mafioso, mal als Postbote, mal als liebestoller Liebhaber. Zur Handlung sei nicht zu viel verraten. Diese dreht sich um Alexander, dessen vermeintliche Liebschaften mit Babyfolgen, deren Vaterschaft nicht geklärt scheint, und den drohenden Besuch der Schwiegereltern, die von der Trennung Alexanders und Sandras noch gar nichts wissen. Dazu kommen blaue Pillen, eine „Alexa“, die sich auch ungefragt nicht zurückhält, und Alexanders Freund Norbert, der ein ganz eigenes Spiel spielt. Kurzum: Es ist ein einziges Durcheinander.

Eines jedoch, das sich für das Publikum zu entwirren lohnt. Das zeigten die vielen Lacher, die das Ensemble ernten konnte.

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