Auf frischer Tat ertappt: Serbin bestritt Diebstahlsabsicht

Eine 20-jährige Serbin wurde in der Vorwoche in einem Geschäft im Amstettner Zentrum von Angestellten dabei beobachtet, wie sie 77 Stück Tonies-Figuren im Wert von rund 1.150 Euro in ihrer Umhängetasche verschwinden ließ und offenbar ohne zu zahlen gehen wollte. Die Filialleiterin rief die Polizei, die die 20-Jährige zum Verhör auf die Polizeiinspektion mitnahm.

Erstellt am 23. November 2021 | 10:36
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Foto: Steve Lovegrove, Shutterstock.com

Die Beschuldigte zeigte sich zum versuchten Diebstahl nur zum Teil geständig. Warum sie die Figuren in die Tasche gesteckt habe, könne sie nicht erklären.

Am selben Tag, waren bereits in Tulln in einem Geschäft 20 Tonies-Figuren verschwunden. Auch dort fiel der Filialleiterin das verdächtige Verhalten der jungen Frau auf und sie bat sie daher, die Umhängetasche zu öffnen, doch darin fanden sich keine Waren. Kurz nachdem die Serbin das Geschäft verlassen hatte, wurde dann aber festgestellt, das 20 Tonies-Figuren fehlten.

Im Verhör bestritt die Beschuldigte jemals in Tulln gewesen zu sein, obwohl die Filialleiterin sie auf Fotos identifizierte.

Begleitet wurde die 20-jährige von einem älteren Mann, angeblich ihrem "Vater", mit dem sie sich in einem Hotel in Wien eingemietet hatte. Eine tatsächlich Verwandtschaft dürfte nicht bestehen. Der Mann, ein laut polizeilichen Ermittlungen vorbestrafter Serbe, dem Diebstähle in Linz zur Last gelegt werden, fungierte offenbar als Aufpasser. Er setzte sich aber jeweils ab, als die junge Frau in den Geschäften angehalten wurde.

Die Ermittlungen der Polizei in diesem Fall dauern noch an.