Betriebsratswahl: Zugewinn für Team Huber, Beteiligung aber niedrig

Erstellt am 28. April 2022 | 15:59
Lesezeit: 2 Min
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Walter Kloimwieder, Michael Grabner, Simone Grabenschweiger, Andreas Haider, Peter Schwandl, Harald Schmied, Margit Huber, Roman Stingl, Ursula Kurzmann, Gisela Graf und Andreas Hohlbein dürfen sich über einen kleinen Zugewinn bei der Betriebsratswahl im Landesklinikum freuen.
Foto: Betriebsrat LK
Die Betriebsratswahlen im Landesklinikum Amstetten brachten einen kleinen Zugewinn für die Liste Huber, Hohlbein, Maisberger, Kloimwieder (FSG). Sie konnte von 87,76 Prozent auf 89,27 Prozent zulegen und hält damit weiterhin 13 von 14 Mandate. So richtig freuen, kann sich Betriebsratsvorsitzende Margit Huber über den Sieg aber nicht: „Der große Wermutstropfen ist die Wahlbeteiligung, die von 74,10 auf 60,14 Prozent gefallen ist. Wir hätten uns natürlich ein deutlich stärkeres Signal in Richtung Dienstgeber gewünscht.“
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Die Wahl zeige aber, wie sehr das Personal im Landesklinikum überlastet sei, denn teilweise seien die Leute ja nicht einmal dazu gekommen, die ausgegebenen Informationen zu lesen, berichtet Huber. Die Verantwortung an der Misere in den Spitälern trage das Land als Rechtsträger ebenso wie das Gesundheitsministerium. Die Betriebsratsvorsitzende bekräftigt daher auch das zentrale Anliegen ihrer Liste aus dem  Wahlkampf: „Wir fordern für alle Berufsgruppen in den Kliniken eine bedarfsgerechte Personalausstattung nach objektiven, international anerkannten Berechnungsmethoden und in den Pflegeberufen eine Ausbildungsreform samt Erhöhung der Schul- und Studienplätze!“

Die fast 90-prozentige Zustimmung all jener, die zur Wahl gegangen sind, ist für Huber und ihr Team natürlich „Motivation uns auch weiterhin mit vollem Elan für die Bediensteten im Klinikum einzusetzen. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die uns das Vertrauen ausgesprochen haben“, sagt die Betriebsratsvorsitzende.

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