Moststraße hofft auf Landesausstellung 2026

Erstellt am 20. Juli 2022 | 05:45
Lesezeit: 2 Min
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Eine achtköpfige Delegation der Moststraße besuchte kürzlich das Organisationsteam rund um die NÖ Landesausstellung im Schloss Marchegg (von links): Ilse Leitner (Organisationsteam NÖ Landesausstellung), Bürgermeister von Marchegg Gernot Haupt, Architekt Felix Reinicke, Martina Schuller (Gesundheit Mostviertel GmbH), Schloss-Marchegg-Geschäftsführer Andreas Pataki, Landtagsabgeordneter René Lobner (Obmann LEADER-Region Marchfeld), Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer (Obfrau LEADER-Region Moststraße), Christian Korbel (Ärztlicher Direktor Landesklinikum Mauer), David Kalteis (Gemeinde Oed-Öhling), Gernot Kromoser (attack Werbeagentur), Wolfgang Schoder (Betriebsratsvorsitzender LK Mauer), Markus Weindl (LEADER-Manager Marchfeld) und Maria Ettlinger (LEADER-Managerin Moststraße).
Foto: Moststraße
Im Landesklinikum Mauer werden bereits Pavillons begutachtet, die sich als Standorte für die Schau eignen würden.
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Die Chancen, dass die Landesausstellung 2026 in Mauer und Amstetten stattfinden wird, stehen sehr gut. „Wir haben zwar noch keine endgültige Zusage, sind aber zuversichtlich, dass uns das Land im Herbst grünes Licht gibt“, sagt Moststraße-Obfrau Michaela Hinterholzer, für die die Ausstellung ein Herzensprojekt ist. Als Standorte sind die Remise in Amstetten und das Landesklinikum Mauer angedacht.

Die Abteilung Hochbau und die Kulturabteilung des Landes sondieren bereits, welche Jugendstil-Pavillons am Gelände des Klinikums sich für die Landesausstellung eignen würden und renoviert werden sollten, wobei da natürlich auch die Teuerung bei den Baukosten ein wichtiger Aspekt ist. „Zu bedenken gilt es bei der Auswahl der Gebäude zudem, dass die Besucher die Ausstellung besichtigen können, ohne dadurch den Betrieb im Landesklinikum zu stören. Und natürlich brauchen wir auch eine sinnvolle Nachnutzung der sanierten Pavillons“, sagt Hinterholzer. Fix ist, dass die Festhalle, der Friedhof und die Kapelle ins Ausstellungskonzept einbezogen werden sollen.

Psychische Gesundheit als Hauptthema

Thema der Schau wird die psychische Gesundheit sein. „Gerade in den letzten Jahren hat diese ja noch an Bedeutung gewonnen, weil die derzeitigen Krisen für viele Menschen auch eine hohe seelische Belastung sind“, betont die Moststraße-Obfrau. Die Landesausstellung soll auch einen Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen liefern. Natürlich wird, gerade im Landesklinikum Mauer mit seiner dunklen Geschichte, auch die Euthanasie in der Nazi-Zeit ein wichtiges Thema sein.

Kürzlich war eine achtköpfige Delegation der Moststraße in Marchegg zu Besuch, dem Standort der diesjährigen Landesausstellung, um sich dort Tipps und Anregungen zu holen. „Ich bin sicher, dass die Landesausstellung 2026 die touristische Entwicklung unserer Region nachhaltig befeuern würde“, sagt Hinterholzer.

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