80 Jahre Gym Amstetten: Feier in würdigem Rahmen

Bei der „Langen Nacht des Gymnasiums“ blickte die Schule zurück, nach vorne und bot den vielen Gästen ein buntes Programm.

Peter Führer
Peter Führer Erstellt am 13. November 2018 | 05:28
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Blickten auf die Schulgeschichte zurück (v.l.): Caroline Pramreiter, Fabian Brandner, Claudia Langmüller, Karin Schüller, Martina Gerersdorfer, Johann Heuras, Michael Traindt, Anna Dirnberger, Direktor Josef Spreitz (mit „Achi“), Gerd Haselsteiner und Wolfgang Gruber.
Foto: Peter Führer

„Eine lückenlose Darstellung der Erfolgsgeschichte von 80 Jahren Gymnasium wäre nicht möglich. Wir wollen bei dieser Feier aber den großen Stellenwert der Schule hervorheben“, erklärte Direktor Josef Spreitz bei der „Langen Nacht des Gymnasiums“ am vergangenen Freitag.

Er betonte, wie wichtig Bildung für die Gesellschaft ist und wie stark Absolventen des Gymnasiums das Leben der Gesellschaft prägen. Zugleich hob Spreitz den besonderen Geist der Gemeinsamkeit, der an der Schule herrsche, hervor.

Auch Absolventengespräch stand am Programm

Der Schuldirektor erinnerte am geschichtsträchtigen 9. November aber auch an die dunkle Zeit vor 80 Jahren, als es an diesem Tag im Zuge der Novemberprogrome zu massiven Ausschreitungen gegen Juden kam.

Neben Ansprachen und Glückwünschen von Bildungsdirektor Johann Heuras, Elternvereinsobfrau Claudia Sitz und Absolventenvereinsobfrau Karin Schüller stand auch ein Absolventengespräch auf dem Programm. Dabei berichteten Michael Traindt, Gerd Haselsteiner und Wolfgang Gruber von ihrer Schulzeit und ihren unterschiedlichen, internationalen Karrieren.

Weitere Highlights: die Filmvorführung des ersten Schuljahres (1999) sowie die Trailer-Präsentation zum neuen Schulfilm (2018) und insbesondere der Auftritt von Anna Dirnberger (Violine) und Thomas Schnabel (Klavier). Der Absolventenverein überreichte den heurigen „Achi“, mit dem Personen, die ihre Verbundenheit mit der Schule in besonderer Weise zum Ausdruck bringen, geehrt werden, an die gesamte Schule. Im Anschluss an den Festakt sorgte die Lehrerband „Teachers project“ für beste Unterhaltung.