Vielfalt der Mobilität: Brandstetter informierte sich. VP-Gemeinderat Markus Brandstetter informierte sich über Parkleitsystem in der SCS und regt Diskussionen über Einführung eines ähnlichen Leitsystems für Amstetten an.

Von Peter Führer. Erstellt am 14. August 2018 (04:55)
Trotz sommerlicher Hitze trafen sich ÖVP-Gemeinderat Markus Brandstetter und Christoph Riedl von der Firma MSR bei der SCS, um sich über das dortige Verkehrsleitsystem auszutauschen.
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Mehr als 50 Gespräche führte ÖVP-Gemeinderat Markus Brandstetter heuer bereits mit Pendlern der Region. Dabei ging es in erster Linie darum, die Situation der Parkflächen der Park&Ride-Anlagen, rund um den Bahnhof, zu evaluieren. Brandstetter entwickelte daraufhin ein neues Projekt, das Fahrgemeinschaften in der Region fördert. Nach ÖBB und NÖ Regional fehlt nur noch die Zustimmung des Amstettner Rathauses, um in die einjährige Testphase zu starten.

Über Parkleitsystem der SCS informiert

Mit den nächsten Projekten will Brandstetter weitere Schritte setzen und stellte im zuständigen Gemeinderatsausschuss den Antrag auf die Einführung von Schnuppertickets, sodass jeder Citybus und ÖBB-Linien testen kann.

Aktuell traf sich der VP-Politiker zudem mit einem Vertreter der Firma MSR bei der SCS, um sich über das dort eingesetzte elektronische Park-Leitsystem zu informieren. Hintergrund der Besichtigung ist das tägliche Verkehrsaufkommen der einpendelnden Menschen, die einen Parkplatz suchen und bei der Suche nach den begehrten Stellplätzen oft einige Runden drehen.

Die Firma MSR betreut bei Österreichs größtem Einkaufszentrum etwa 8.000 Parkplätze, die ohne ein Leitsystem nicht auskommen würden. Dabei setzt das Unternehmen auf ein kabelloses System, wobei Sensoren im Asphalt eingebaut werden, die an die Messstellen melden, sobald sich ein Fahrzeug ein- oder ausparkt. Moderne LED-Anzeigen können im Rahmen des Systems abwechselnd verfügbare Parkflächen anzeigen, aber auch Werbung und Verkehrshinweise einspielen.

Für Parkhäuser und Schrankenanlagen

Auch bei temporären Flächen wie der Parkfläche beim ehemaligen Frachtenbahnhof, die über keinen Asphalt verfügt, kann das System verwendet werden. Zusätzlich können die bestehenden Schrankenanlagen bei den Parkflächen im Zentrum, die Längsparkplätze in der Innenstadt und die Parkhäuser mit solch einem System erfasst werden. Dies nutzen mittlerweile neben Einkaufszentren auch andere Gemeinden für ihre Parkplätze.

„Parkraummanagement fängt bei einem vernünftigen Leitsystem an. Täglich pendeln tausende Menschen nach Amstetten, die Parkraum benötigen. Aus den vielen Gesprächen mit den Pendlern weiß ich, wie groß der Wunsch nach verfügbarem Parkraum ist. Diese könnten bereits bei der Ortseinfahrt verfügbare Parkplätze sehen, egal ob Parkhaus oder Innenstadtparkfläche, und entsprechend zufahren“, erklärt der VP-Politiker.

In Amstetten habe man die Chance, eine „Smart City“ zu werden. „Solche Systeme sind flexibel einsetzbar und könnten auch für temporäre Parkflächen im Rahmen einer Landesausstellung in Amstetten verwendet werden“, regt Brandstetter die Diskussion über die Einführung eines Leitsystems an.

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