Leitungen im neuen Haus nun keimfrei

Erstellt am 23. April 2014 | 07:45
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Foto: NOEN, Foto: Anton Kovacs
Landesklinikum / Im Haus B soll noch im April ein Probebetrieb anlaufen. Mitte Mai wird dann die Besiedelung erfolgen.
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AMSTETTEN / Keime im Leitungssystem haben vor einigen Wochen die offizielle Eröffnung des renovierten Hauses B des Amstettner Landesklinikums verzögert. Entdeckt wurden sie bei einer Qualitätskontrolle vor der Übernahme des rund 40 Millionen Euro teuren Baus.

Daraufhin wurden die Leitungen mehrmals mit Desinfektionsmitteln gespült und Mitte der Vorwoche konnte Kliniken-Regionalmanager Andreas Krauter nun Entwarnung geben: „Kontrolle und Nachkontrolle haben ergeben, dass jetzt alle Leitungsstränge frei von Keimen sind. Nur im Auslauf eines Waschbeckens wurde noch eine Verunreinigung entdeckt. Da wurde dann aber, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, das Becken ausgetauscht“.

Der Übernahme des Neubaues steht somit nichts mehr im Wege. Nächster Schritt wird die Aufnahme eines Probebetriebes sein, der etwa 14 Tage dauern soll. „Voraussichtlich wird dann Mitte Mai die Besiedelung des neuen Trakts erfolgen“, sagt Krauter.

Offizielle Eröffnung und Tag der offenen Tür

Auch eine offizielle Eröffnung und einen Tag der offenen Tür, an dem die Bevölkerung die neuen Abteilungen besichtigen kann, werde es natürlich geben. Der Termin müsse allerdings noch mit der Politik abgesprochen werden.

Für die zusätzlichen Kosten, die die Leitungsreinigung verursacht hat, müssen die Baufirmen aufkommen. „Denn wir hatten das Haus ja noch nicht übernommen, aber der Aufwand war sicher nicht dramatisch hoch. Die Desinfektion brauchte vor allem Zeit, unser Plan wurde dadurch zwar ein wenig durcheinandergewirbelt, aber nicht über den Haufen geworfen“, sagt Krauter.

Grund für die Verkeimung der Leitungen dürfte übrigens im Vorjahr ein Wassereinbruch bei der Baustelle gewesen sein.

Im Haus B sind künftig unter anderem die Gynäkologie und Geburtshilfe, die Radiologie und die Dialyse angesiedelt. Das sind lauter sensible Stationen und gerade deshalb war es wichtig, dass die Keime gänzlich beseitigt wurden.

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