Vom Bezirk Amstetten zum Volontariat ins Ausland

Julian Ehrenbrandtner (18) aus St. Peter in der Au und Katharina Eblinger (19) aus Amstetten verbringen ein Jahr lang ein Volontariat im Ausland.

Erstellt am 28. Juli 2019 | 04:51
Lesezeit: 2 Min
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Katharina Eblinger aus Amstetten (2. von links, stehend), Julian Ehrenbrandtner aus St. Peter/Au (4. von rechts, hinten).
Foto: Peter Lechner/Volontariat bewegt

Fünf junge Niederösterreicher – darunter zwei aus dem Bezirk Amstetten – starten demnächst ihren freiwilligen Auslandsdienst. Bundespräsident Van der Bellen hat die Freiwilligen von „Volontariat bewegt“ kürzlich offiziell verabschiedet.

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Diesen Sommer wagen 21 junge Erwachsene über „Volontariat bewegt“ – eine Initiative von „Jugend Eine Welt“ und den Salesianern Don Boscos – den Schritt in ihren Freiwilligendienst im Ausland.

Verabschiedung durch den Bundespräsidenten

Im Wiener Salesianum wurden sie mit einem stimmungsvollen Fest im Beisein ihrer Familien und Freunde in ihr Volontariat entsandt. Ein besonderer Moment war dabei die Überreichung des Sendungskreuzes beim feierlichen Gottesdienst.

Die Freiwilligen werden in Kinder- und Jugendsozialprojekten der Salesianer Don Boscos in Afrika, Asien oder Lateinamerika tätig sein. Sie widmen zehn bis zwölf Monate ihres Lebens dem Wohl von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Dabei erleben sie auch, wie bereichernd interkultureller Austausch für die eigene Lebensgestaltung sein kann.

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Julian Ehrenbrandtner aus St. Peter/Au hofft auf eine bereichernde Zeit.
Foto: NOEN

Unter den Freiwilligen befindet sich auch Julian Ehrenbrandtner (18) aus St. Peter/Au. Er erhofft sich, „eine bereichernde Zeit, bei der er viele Perspektiven kennen- und verstehen lernen will“.

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Katharina Eblinger aus Amstetten will ein offenes Ohr für Kinder und Jugendliche haben.
Foto: NOEN

Die erfahrene Jungscharleiterin Katharina Eblinger (19) aus Amstetten wird in einem Projekt in Medellín, Kolumbien, arbeiten. Volontariat bedeutet für sie, den „Kindern und Jugendlichen Zeit zu schenken und eine große Schwester zu sein, die immer ein offenes Ohr für sie hat“.

Lange und intensive Vorbereitung

Schon zum dritten Mal waren die Freiwilligen der Initiative zu Gast in der Hofburg und wurden von Bundespräsident Alexander Van der Bellen verabschiedet: „Gerade in diesen Zeiten, wo liberale Werte infrage gestellt werden, ist es wichtig, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und die Zeichen an den Wänden zu deuten wissen. Herzlichen Dank für euer Engagement!“.

Die Volontäre werden in ihrer Lernerfahrung intensiv durch das Team von „Volontariat bewegt“ begleitet. Die dabei gewonnenen Perspektiven wollen die Freiwilligen auch in Österreich aktiv vermitteln und weitergeben.

„Unsere Volontäre haben sich lange und intensiv auf ihren Einsatz vorbereitet“, so Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von „Volontariat bewegt“, der sich in diesem Rahmen auch für die Unterstützung der Auslandseinsätze durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und das Sozialministerium bedankte.