Botschafter für die Integration in Amstetten

Erstellt am 26. März 2022 | 06:31
Lesezeit: 2 Min
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Lehrerin Julia Theyer und Direktorin der neuen Mittelschule Amstetten, Marijana Muscovic (stehend), diskutieren mit den ehrenamtlichen Integrationsbotschaftern (von links nach rechts) Stefanie Stankovic, Samira Dadashi und Henry Ntiamoah und Mitarbeiterin der Initiative des Österreichischen Integrationsfonds „Zusammen:Österreich“ ,Marina Bandin, (sitzend, 2. von rechts) über die Hindernisse der Schüler mit Migrationshintergrund.
Foto: Margit Brückner
Menschen mit Migrationshintergrund erzählten Schülern von ihrem Werdegang.
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Die Lerninseln sind unverbindliche Übungen, die Schüler an der Mittelschule Amstetten von der zweiten bis zur vierten Klasse freiwillig absolvieren können. Monatlich wählen Direktorin Marijana Muscovic und Lehrerin Julia Theyer gesellschaftspolitische Bereiche dafür aus, die für die Schüler relevant und interessant sein könnten. Zurzeit ist in der Lerninsel  Gleichberechtigung und Integration Thema.

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) hat die Initiative „Zusammen Österreich“ ins Leben gerufen und seit 2011 besuchen erfolgreiche Menschen mit Migrationshintergrund Schulen und fungieren als Vorbilder für Kinder und Jugendliche. Am 14. März kamen die drei Integrationsbotschafter Dadashi, Stankovic und Ntiamoah in die neue Mittelschule, um über den seit September gestarteten Schwerpunkt „Geh deinen Weg!“ mit den Schülern zu diskutieren und die Frage zu behandeln, wie Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund ihre Chancen bekommen, ihr Leben in Österreich selbstbestimmt zu führen.

Make-up Artist Stefanie Stankovic, Sängerin Samira Dadashi und Henry Ntiamoah sprachen über ihre Herkunft und erzählten von ihrem persönlichen Werdegang.
Wichtig ist, dass Vorurteile abgebaut und wichtige Werte für ein gutes Miteinander vermittelt werden. „Integration und ein friedliches Zusammenleben erfolgen, wenn Geschlecht und Herkunft keine Rolle spielen. Dazu benötigt es einen Dialog und einen Austausch“, weiß Mitarbeiterin von Zusammen:
Österreich, Marina Bandin.

Direktorin Marijana Muscovic thematisiert zudem die Hindernisse aufgrund Sprachbarrieren innerhalb des Schulwesens, aber auch im Privatleben. Wirtschaftsinformatiker Henry Ntiamoah meinte dazu: „Mir wurde klar, dass ich die Sprache lernen muss, damit ich mit den Menschen in Kontakt kommen kann und beruflich das erreiche, was ich möchte.“

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