Wintereinbruch brachte Ansturm auf Neustadtler Skipiste. Der Wintereinbruch zahlte sich für Pistenhungrige aus. Der Neustadtler Lift konnte in Betrieb genommen werden. Das nützten prompt zahlreiche Skifahrer aus.

Von Peter Führer. Erstellt am 06. März 2018 (04:14)
Die Schüler der Neuen Mittelschule Neustadtl unternahmen kürzlich einen Skitag auf die heimische Skipiste in Riedbach. Bei guten Schneebedingungen und herrlichem Sonnenschein schwangen die jugendlichen Sportler – betreut von ihren skifahrenden Lehrkräften – mit ihren Skiern und Snowboards über die heimischen Pisten. Für alle Aktiven gab es im Lokal „Mittelstation“, wo sich Mitglieder des Skiclubs Neustadtl bestens um die kulinarische Versorgung der Gäste kümmerten, die Gelegenheit, Pausen zu machen und sich zu stärken.
NMS Neustadtl

Spät, aber doch konnte der Skilift Riedbach in Neustadtl am Samstag erstmals in der heurigen Saison den Betrieb aufnehmen. Und die Inbetriebnahme lockte auch in der Vorwoche zahlreiche Besucher an. Am Donnerstag Vormittag war die Hauptschule zu Gast, am Freitag Vormittag nützte die Volksschule die herrlichen Bedingungen. Nachmittags gab es einen allgemeinen Betrieb.

Der Wintereinbruch ermöglichte es doch noch, den Skilift in Riedbach in Betrieb zu nehmen. Das wurde gleich von zahlreichen Besuchern genützt.
NMS Neustadtl an der Donau

„Wir waren ganz ehrlich selber überrascht, dass es nun doch noch mit der Inbetriebnahme geklappt hat. Schon im Dezember und im Jänner haben wir die Pisten präpariert, der Schnee hat allerdings leider nicht gehalten. Eigentlich haben wir mit der Saison schon abgeschlossen gehabt. Als das Wetter dann doch noch gepasst hat, mussten wir spontan sein“, verrät Christina Leitner, Schriftführerin des Skiclubs Union Neustadtl/Donau.

Mit dem regen Besuch, der in der Vorwoche herrschte, habe man gar nicht gerechnet, betont Leitner. Am Eröffnungssamstag stürmten 195 Besucher die Pisten, am Sonntag wurden weitere 185 Karten verkauft.

Am vergangenen Wochenende ging die kurze Saison aufgrund der steigenden Temperaturen bereits wieder zu Ende. Allerdings nicht, bevor es mit dem Flutlichtskifahren am Freitag noch ein besonderes Highlight gab.

Liftbetrieb dank der ehrenamtlichen Helfer

Im Winter 2016/17 waren es übrigens ganze 25 Tage, an denen die Anlage in Betrieb war. Weit mehr als in dieser Saison. Dennoch braucht es auch für wenige Tage viele Helfer, die sich ehrenamtlich um Piste und Liftanlage kümmern.

Wintersportlerinnen und Wintersportler der Mittelschule Neustadtl sorgten mit Snowboard und auf Skiern für Action auf der Piste.
NMS Neustadtl an der Donau

„Wir arbeiten auf freiwilliger Basis. Immer, wenn der Lift in Betrieb ist, muss auch ein Betriebsleiter, der das ehrenamtlich macht und eine eigene Ausbildung braucht, vor Ort sein“, so Leitner.

Zuvor gab es mit Obmann Karl Leitner, Stellvertreter Leopold Pils und Reinhold Stubauer drei ausgebildete Betriebsleiter. Auf Vereinskosten wurden vier weitere Personen ausgebildet. „Sie haben den einwöchigen Kurs in Tirol besucht und die Prüfung abgelegt. Damit können mehr Personen diese Funktion übernehmen“, berichtet Leitner.

Neben den Betriebsleitern muss bei Liftbetrieb stets die Bergrettung vor Ort sein. „Das hat immer super funktioniert, obwohl wir auch da immer sehr spontan sein müssen“, freut sich die Neustadtlerin.

Verjüngung an der Vereinsspitze

Die heurige, kurze Skisaison wird die letzte für das langjährige Vereins-Führungsduo Karl Leitner und Leopold Pils sein. Bei der nächsten Jahreshauptversammlung, die im Frühjahr stattfindet, steht eine Neuwahl des Vorstandes auf dem Programm.

„Karl und Leopold machen das seit 20 Jahren. Sie haben den Verein aufgebaut. Wir müssen aber schauen, dass Junge nachkommen. Daher werden wir den Verein in jüngere Hände legen“, blickt Leitner in die Zukunft.