Masterplan vor Beschluss

Erstellt am 19. Februar 2013 | 00:00
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Foto: NOEN
Mammutprojekt / Land will rund 200 Millionen Euro in das Landesklinikum Mauer investieren: es wird einziges Spezialzentrum für seelische und körperliche Gesundheit in NÖ werden.
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MAUER / Diese Woche präsentierte Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka die Aus- und Neubaupläne für die Landesklinken: „Allein im Jahr 2013 investiert das Land Niederösterreich rund 230 Millionen Euro“, betonte der VP-Politiker.

Ein wichtiger Teil dieser Pläne betrifft auch das Landesklinikum Mauer, wie Amstettens Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer weiß: „Innerhalb der Gremien der Landeskliniken Holding gibt es die notwendigen Beschlüsse für die Umsetzung des Masterplans bereits. Gleich nach der Landtagswahl am 3. März wird sich auch der Landtag mit dem Ausbau des Landesklinikums Mauer beschäftigen und damit den Startschuss geben.“

Geplant ist die Errichtung neuer Gebäude für die einzelnen Stationen, wobei aber die historischen Jugendstilbauten erhalten bleiben sollen. Der Masterplan sieht Neubauten vor, die sich ringförmig um die bestehenden Häuser gruppieren werden.

Hinterholzer spricht von „epochalem Vorhaben“ 

Insgesamt wird das Land Niederösterreich mehr als 200 Millionen Euro in das Landesklinikum Mauer investieren. Für Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer ist der Masterplan daher auch ein epochales Vorhaben: „Ich freue mich sehr darüber, weil dieser Schritt eine massive Aufwertung des Landesklinikums in Mauer bedeutet. Es wird das einzige Spezialzentrum für seelische und körperliche Gesundheit in Niederösterreich sein.“

Nach dem Beschluss im Landtag werden die Projekte etappenweise umgesetzt. Begonnen werde damit sicher noch in der nächsten Landtagsperiode, kündigt Hinterholzer an.

Zuvor muss aber noch viel Detailplanung erledigt und die notwendige Infrastruktur (wie Strom oder Wasser) geschaffen werden.

 

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