Landeswiese: Stadt Amstetten legt neues Angebot

Amstetten will 14.500 Quadratmeter erwerben und hofft, dass das Land Verkaufsbedingungen ändert.

Erstellt am 02. Oktober 2018 | 06:13
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V.l. Ortsvorsteher Egon Brandl, BÜrgermeisterin Ursula Puchebner, Vizebürgermeister Michael Wiesner und Ortsvorsteher Anton Ebner sind sich darüber einig, dass auf der Landeswiese wichtige Projekte für beide Ortsteile verwirklicht werden könnten.
Foto: SPÖ

Die Stadt will eine Teilfläche der Landeswiese in Mauer erwerben. Die Ausschreibung eines rund 14.500 Quadratmeter großen Areals durch das Land im Sommer ließ man allerdings ohne Abgabe eines Anbots verstreichen.

„Grund dafür war, dass die Verkaufsbedingungen neben einer Bauverpflichtung innerhalb von fünf Jahren ab Erwerb auch noch eine hohe Konventionalstrafe vorsahen“, berichtet SP-Finanzstadtrat Michael Wiesner.

Bei Nichteinhaltung der Fünf-Jahres-Frist hätte das Land den Kaufpreis zusätzlich allfälliger Abbruchkosten verlangen können. „Und das wäre aus unserer Sicht nicht vertretbar gewesen“, sagt Wiesner. Gerade kommunale Bauvorhaben hätten oft eine längere Vorlaufzeit.

Gemeinsamer Standort für beide Bauhöfe

Offenbar hat sich aber auch kein anderer Interessent für das Grundstück gefunden. Wiesner und SP-Bürgermeisterin Ursula Puchebner wollen daher nun einen neuerlichen Versuch starten, das Areal für die Stadt zu sichern.

„Wir haben anstehende große Projekte, wie beispielsweise den Stadtsaal Hausmening oder die Sanierung beziehungsweise den Neubau des Bauhofes Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth, wofür wir die Fläche gut nützen könnten. Auf der Landeswiese bestünde auch die Möglichkeit, den Bauhof Mauer-Greinsfurth anzugliedern. Das brächte den Vorteil, dass dort der Winterdienst nicht mehr aus einem Siedlungsgebiet starten müsste“, erklärt die Stadtchefin. Zudem könnten dann natürlich viele Gerätschaften gemeinsam genutzt werden.

„Wir werden daher neuerlich ein Anbot an das Land NÖ formulieren, weil es uns wichtig ist, die Weichen zeitgerecht zu stellen und alle sich bietenden Möglichkeiten auszuschöpfen“, betont Puchebner.


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