Meine ersten Eindrücke. Ninika Schrey besucht ein halbes Jahr eine High School. Auf ybbstal.NÖN.at berichtet die HAK-Schülerin von den Vorbereitungen und ihren Erfahrungen in den USA.

Erstellt am 20. Januar 2016 (15:48)
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NOEN, Schrey
Im Vergleich zu Österreich wirken in den Vereinigten Staaten von Amerika viele Dinge viel größer. So groß das Land ist, so ist auch der Himmel über Montana – daher auch der Spitz-Name ‚Big Sky‘.
Gleich nach der Ankunft sind mir die gigantischen Allrad-Autos mit Ladeflächen und wuchtigen Reifen aufgefallen, welche in den USA ‚Pick-Ups heißen. Die absolute Steigerung davon sind die Trucks. So werden hier die Könige der Highways genannt. Sie brausen auf 10 bis 14 gewaltigen Reifenpaaren auf den Highways durchs Land.

In den zahlreichen Restaurants, Cafés und Fast-Food-Lokalen übertrumpfen sich die Köche mit unglaublich großen Portionen. Wer schon satt ist, bevor der Teller leer ist, nimmt sich die Reste in sogenannten Doggy bags mit nach Hause. Dort werden sie nach kurzem Aufwärmen in der Mikrowelle (gibt es in jedem Haushalt) zu einem späteren Zeitpunkt verspeist. Amerikaner lieben Mikrowellen.

Sie sind praktisch, es dauert nicht lange bis das Essen warm ist und sie verbrauchen nicht viel Strom. Ob man das super findet oder nicht, ist Geschmackssache. Das Essen ist, wie erwartet, nicht mit dem österreichischem zu vergleichen. Es gibt viele Fast-Food Ketten und Cafés, in denen man nicht nur Kaffee und Mehlspeisen sondern vor allem auch Sandwiches und andere schnelle Mahlzeiten bekommt.
Wie schon bei den Autos sind auch die Shops, wie Walmart, Costco oder Target, richtig groß.



Alles was man braucht, bekommt man in diesen Supermärkten. Natürlich auch wieder in großen Verpackungen. Im Kühlregal gibt es vor allem bei Milch die Verpackungseinheit von o,5 Gallonen oder einer Gallone. Eine Gallone sind fast vier Liter.

Es wird, wie mir schon von Lukas vom Raiffeisenbankteam und meinem Papa erklärt wurde, alles mit Kreditkarte gezahlt. Bis jetzt habe ich noch niemanden dort mit Bargeld bezahlen gesehen. Obwohl es, wie zum Beispiel bei Tankstellen, manchmal einen niedrigeren Barpreis gibt. Wenn man Cash braucht, geht oder fährt man zum Geldabheben.

Es gibt einen sogenannten Drive-In mit Kamera und Bildschirm, damit der Kunde den Angestellten vom Auto aus sehen kann und dieser auch den Kunden. Geldautomaten gibt es auch von den verschiedenen Banken in Gaststätten oder Geschäften.

Wir haben noch einige Sachen für die Schule gekauft, denn am Montag  ist mein erster Tag an der Helena High School. Ich bin schon gespannt auf meinen ersten Schultag!

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