Landesausstellung 2026: Feierliche Fackelübergabe

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 06:10
Lesezeit: 2 Min
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Bei der Fackelübergabe in Gänserndorf: Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer und Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer führten die Mostviertler Delegation an.
Foto: Moststraße
Landesausstellung 2026 wirft Schatten voraus. Verein steht vor der Gründung.
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Bei der Abschlussveranstaltung der diesjährigen Landesausstellung im Marchfeld wurde nicht nur eine positive Bilanz gezogen, sondern auch symbolisch die Fackel an den nächsten Austragungsort übergeben – das Mostviertel. Eine Delegation der Moststraße mit Obfrau Michaela Hinterholzer, Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer und der kollegialen Führung des Landesklinikums Mauer, das ja der Standort der Schau 2026 sein wird, war dazu nach Gänserndorf gereist.

„Wunder Mensch. Seelische Gesundheit im Wandel der Zeit“ ist das Thema der Ausstellung im größten noch erhaltenen Jugendstilensemble Europas. Hinterholzer erhofft sich viel von der Schau. „Im Marchfeld hat man gemerkt, dass die ganze Region zusammengerückt ist und das wird sicher auch bei uns der Fall sein. Ich erwarte mir eine Aufbruch-stimmung und kulturelle und wirtschaftliche Impulse.“

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Erste Gespräche zur Gründung des Vereins „Denk`mal Freunde des Landesklinikums Mauer“ haben schon stattgefunden. Die Statuten sind zur Prüfung bei der Behörde eingereicht. Die offizielle Gründungsversammlung soll bald erfolgen.
Foto: NOEN

Im Frühjahr sollen die ersten Workshops zur Erarbeitung von Regionsprojekten starten. „Es sind alle Gemeinden aufgefordert, sich etwas einfallen zu lassen. Das Thema „Seelische Gesundheit“ ist ja sehr breit. Da spielen auch Ernährung, Bewegung, Naherholung und Spiritualität eine große Rolle“, erklärt Hinterholzer. Eine besondere Herausforderung kommt natürlich auf das Klinikum Mauer zu, wo ja bauliche Maßnahmen erforderlich sind und der Betrieb während der Ausstellung uneingeschränkt weiterlaufen muss. Kürzlich gab es daher auch schon ein Gründungstreffen für den Verein „Denk’mal Freunde des Landesklinikums Mauer“. „Wir wollen aktive und ehemalige Mitarbeiter in die Konzepterstellung für die Landesausstellung einbinden. „Ihre Expertise ist wichtig, wenn es darum geht, die Privatsphäre der Patienten zu schützen, aber ebenso bei der Erhaltung der Architektur. Zugleich sollen sie Multiplikatoren nach außen sein, wenn es um die Verbundenheit des Klinikums mit der Region geht, aber auch um die Entstigmatisierung von seelischen Krankheiten“, sagt Hinterholzer.

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