Landesausstellung 2023: Starkes Zeichen gesetzt. Moststraße hat mit Stadt Amstetten, ÖBB und Landesklinikenholding in St. Pölten die Bewerbung abgegeben. 31 Gemeinden mit 105.000 Bürgern stehen dahinter.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 20. Dezember 2017 (05:03)
Brandstetter
Vertreter der Moststraße, Bürgermeister der Region, ÖBB und Landesklinikenholding mit Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer und Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner waren bei der Übergabe der Bewerbung für die Landesausstellung 2023 mit dabei. Die Begeisterung der Region für dieses Event wurde von der 25-köpfigen Delegation auch mit eigens dafür kreierten Schals demonstriert.

Eine 35-köpfige Delegation pilgerte am Mittwoch der Vorwoche nach St. Pölten um offiziell die Bewerbung der Region für die Landesausstellung 2023 abzugeben. „Wir waren sehr gut vorbereitet und haben eine überzeugende Präsentation abgeliefert. Immerhin stehen 31 Gemeinden mit 105.000 Bewohnern und 133 Moststraßenbetrieben hinter unserer Bewerbung“, sagt Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer.

Man habe bei den Verantwortlichen für die Landesausstellung und der Kulturabteilung bestimmt Eindruck gemacht. „Außerdem haben wir darauf hingewiesen, dass die Stadt und die Umlandgemeinden zusätzlich in einen Entwicklungsprozess einsteigen und ein Visionsprogramm entwickeln. Dieser zweijährige Prozess soll die Region in jeder Hinsicht zukunftsfit machen. Über dreißig Workshops, Vorträge und Symposien werden das Projekt begleiten“, erklärt die VP-Politikerin.

Auch Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SP) ist davon überzeugt, dass die Region in St. Pölten ein starkes Zeichen gesetzt hat. Die Veranstaltung sei auch ganz auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Entscheidung fällt bis zum Jahr 2020

„Bei der Ausstellung wird es um Gesundheit, Mobilität und Wirtschaft gehen. Wir wollen jungen Menschen tolle Ausbildungs- und Wohnmöglichkeiten eröffnen. Wir wollen mit unseren innovativen Projekten eine Vorzeigeregion und attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum sein. Vielleicht werden wir das Ende dieses Prozesses, den wir da anstoßen nicht mehr alle im Amt erleben. Aber ich stelle mir vor, dass wir auf einem Bankerl sitzen und uns zufrieden anschauen, was wir geschafft haben und wie viele junge Menschen dadurch in der Region geblieben sind!“, schwärmt Puchebner.

Die Entscheidung, welche Region den Zuschlag bekommt, wird erst 2019 oder 2020 fallen. Mit dem Stift Göttweig und der Region Dunkelsteiner Wald gibt es auf jeden Fall einen harten Konkurrenten.

Einen kleinen Teilsieg hat das Mostviertel aber im Rennen um die Schau 2023 schon errungen: „Wir sind die ersten, die ihre Bewerbung offiziell abgegeben haben!“, sagt Hinterholzer.