Alexander Eder: „2020 war schon verplant“. „The Voice“-Star Alexander Eder veröffentlichte seine neue Single „Alles wird vergehen“ und sprach mit der NÖN über die Botschaft, sein Auftrittsjahr und das Debütalbum.

Von Daniela Führer. Erstellt am 22. Mai 2020 (03:43)
„Alles wird vergehen“ heißt Alexanders neuer Song. Dieser entstand vor der Corona-Krise und soll Menschen durch schwierige Zeiten helfen.
alexander-eder.at

NÖN: Worum geht es (dir) in deiner neuen Single? Ist diese schon vor der Krise entstanden?

Alexander Eder: Die neue Single handelt davon, dass, egal wie schlimm eine Situation auch sein mag, alles wird irgendwann vergehen. „Die Welt in Schutt und Asche, doch in den Trümmern liegt ein Sinn. Bisher lag in jedem Ende ein Neubeginn!“ – Ich glaube, der Text spricht für sich selbst. Mir geht es darum, dass der Song den Leuten durch eine schwierige Zeit helfen kann, und im Musikvideo wird veranschaulicht, dass man aber nur selbst sich aus einer schlimmen Situation befreien kann. Der Song ist schon lange vor der Corona-Zeit entstanden und die Nummer ist ein Ausreißer vom kommenden Album, aber er passt perfekt zur aktuellen Situation, deshalb haben wir uns dafür entschieden, den Song zu veröffentlichen.

Viele deiner Konzerte wurden ja auch Corona-bedingt abgesagt. Laufen schon wieder Planungen – sobald es wieder erlaubt ist – für Auftritte?

Eder: Momentan ist ja „auftrittstechnisch“ nicht viel möglich, aber ich war letzten Samstag schon bei der ersten Auto-Disco Österreichs. Es war echt unbeschreiblich, endlich wieder auf der Bühne stehen zu können. Das restliche Jahr 2020 war schon komplett verplant, wir müssen jetzt sehen, wie sich die Dinge entwickeln, aber wir planen natürlich schon Konzerte in Österreich, Deutschland, Südtirol und eventuell der Schweiz.

Wie steht es um dein Debütalbum? Wann dürfen sich deine Fans auf die Veröffentlichung freuen?

Eder: Mein Album ist fertig und wäre Ende Mai erschienen, aber die aktuelle Situation macht ein Release nicht möglich. Wir wollen das Album natürlich live präsentieren und da das noch nicht möglich ist, müssen wir abwarten. Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie toll das Gefühl ist, in der Bandprobe das eigene Album durchzuspielen. Wir sind bereit ... wir müssen nur noch ein wenig abwarten!