Amstetten: Entleerung nun auch am Sonntag. Vor allem Ybbsweg gleicht nach Badetag oft Müllhalde. Stadt Amstetten will gegensteuern.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 17. Juli 2018 (04:42)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Die Reinigungsintervalle müssen erhöht werden, darin sind sich (von links) Ursula Puchebner, Gabriel Viktor (Bau- und Wirtschaftshof Amstetten), Franz Gugler (Leiter-STV Bau- und Wirtschaftshof Amstetten) und Baudirektor Manfred Heigl einig.
Stadtgemeinde

Die NÖN berichtete kürzlich über überquellende Mistkübel am Ybbsuferweg ( siehe den Bericht dazu hier und unten) und Abfall, der von Badegästen einfach am Gelände zurückgelassen wurde. Jetzt setzt die Stadt Maßnahmen, um das zu Problem in den Griff zu bekommen.

„Wir werden in der warmen Jahreszeit in besonders stark frequentierten Bereichen, wie eben zum Beispiel am Ybbsuferweg, die Mistkübel auch am Sonntag entleeren“, sagt der der stellvertretende Leiter des Bau- und Wirtschaftshofes Franz Gugler. Zudem sollen noch zusätzliche Behälter mit einem größeren Fassungsvermögen aufgestellt werden.

Baudirektor Manfred Heigl weist darauf hin, dass durch diesen erhöhten Reinigungsaufwand natürlich auch Mehrkosten entstehen. „Und die müssen letztlich von allen Amstettnern getragen werden.“

Bürgermeisterin Ursula Puchebner appelliert an die Vernunft der Bürger. „Wenn wir unserer Umwelt schaden, schaden wir nicht nur uns selbst, sondern auch nachfolgenden Generationen. Am sinnvollsten wäre es, wenn jeder seinen Müll mit nach Hause nehmen und dort entsorgen würde.“