Fest im Zeichen der Musik in Aschbach

Erstellt am 22. Juni 2022 | 04:49
Lesezeit: 6 Min
Musikkapelle Aschbach feierte 170-jähriges Bestandsjubiläum mit Bezirksmusikfest und Marschmusikbewertung.
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Bereits am Freitag fand der Auftakt zum großen Bezirksmusikfest der Musikkapelle Aschbach-Markt statt, die am Wochenende auch gleich ihren 170. Geburtstag feierte. Der Gast-Musikverein St. Martin-Karlsbach sorgte am Samstag für musikalische Unterhaltung im Festzelt.

Währenddessen hieß es für 16 Musikkapellen am Sportplatz höchste Konzentration bei der Marschmusikbewertung des NÖ Blasmusikverbandes. Angetreten wurde in den Stufen C, D und E, wobei Letztere auch eine Kürfigur zu präsentieren hatte. Bei den Performances wurde auf die musikalischen Darbietungen der Märsche, die Uniformen und auch auf das Marschieren im Gleichschritt wertgelegt.

Die höchste Punkteanzahl, 98 von 100 in der Stufe E, erhielt die Musikkapelle Biberbach. In der Stufe D schaffte der Musikverein Ertl mit 87 von 90 die meisten Punkte, und die Trachtenmusikkapelle Sonntagberg erreichte 77,5 von 80 möglichen Punkten in der Stufe C. Zu diesen besonderen Leistungen gab es Glückwünsche von allen Seiten.

Beste Stimmung herrschte auch noch beim großen Festumzug mit 27 schönen Festwägen, die von den diversen Vereinen und Unternehmen aufwendig geschmückt worden sind. Originelle Ideen kamen beispielsweise vom Kräuterkreis, von der Sportunion Aschbach, den Imkern, der Gewerbemeile Urlufer oder auch vom Oldtimerverein. Bei Kaiserwetter marschierten zudem über 25 Musikkapellen durch den Ort, die die vielen Gäste ebenfalls mit ihren Stücken begeisterten. Den krönenden Abschluss des Tages bot das Monsterkonzert aller Musikkapellen. Bürgermeister Martin Schlöglhofer samt den Ehrengästen freute sich über das wirklich gelungene Fest und ist stolz auf die Gemeinde und die Musikkapelle. „So ein Fest funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen, die vielen Vereine, die Musikanten und, wenn der Zusammenhalt in der Gemeinde da ist“, betonte auch Kapellmeister Josef Halbmayr bei seiner Festrede.

Am Sonntag wurde beim Frühschoppen weitergefeiert.

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