Mustergemeinden präsentiert

Erstellt am 23. November 2010 | 00:00
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SOZIALE DORFERNEUERUNG / Abgeordnete zog positive Zwischenbilanz: St. Georgen/Ybbsfelde und Ferschnitz bieten ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen.
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Freuten sich über die Erfolge der sozialen Dorferneuerung: Mag. Christian Mitterlehner, Regina Weiß, Abgeordnete Michaela Hinterholzer, Hermine Berger, Bürgermeisterin Liselotte Kashofer, Mag. Irene Kerschbaumer, Bürgermeister Johann Berger, Ing. Wolfgang Johann Sattler, Gemeinderätin Gerlinde Fink, DI Sabine Klimitsch und Karin Ebner.HIRTENLEHNER
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VON HANNES HIRTENLEHNER

ST. GEORGEN/Y./FERSCHNITZ / Eine positive Zwischenbilanz zog Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer am 15. November für die soziale Dorferneuerung im Bezirk Amstetten: „Wir wollen eine soziale Musterregion werden.“ Dafür gelte es nun vor allem, bestehende und neue Angebote zu vernetzen. Als Mustergemeinden der „sozialen Dorferneuerung“ präsentierten sich dann St. Georgen/Ybbsfelde und Ferschnitz. Bürgermeisterin Liselotte Kashofer, Sozialgemeinderätin und Bildungsbeauftragte Gerlinde Fink sowie Sozialkoordinatorin Karin Ebner gaben einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten in der Gemeinde, für die sogar ein eigenes Logo mit dem Slogan „Füreinander & Miteinander - lebenswertes St. Georgen/Y.“ entwickelt wurde. Angebote gibt es vom Babytreff über die Mütterrunde mit Mutterberatung bis zum Seniorennachmittag mit Kindern und Leseomas. Der Arbeitskreis „Hand in Hand“ organisiert unter anderem Ausflüge, Pflegetreffs und Besuchsdienste. Ziele für die Zukunft sind die Vernetzung aller Aktivitäten, ein barrierefreies St. Georgen/Ybbsfelde, eine Gemeindekrankenschwester, ein Tagesbetreuungszentrum und betreubares Wohnen.

Für Ferschnitz präsentierten Bürgermeister Johann Berger, Sozialkoordinatorin Gemeinderätin Hermi Berger und Regina Weiß als Vorzeigeprojekt den Stammtisch für pflegende Angehörige, der sich aus ungeplanten Treffen beim Hausarzt entwickelte. „Einfach nur miteinander plaudern“ sei auch schon sehr wichtig zur Erhaltung des seelischen Gleichgewichts, berichtete Weiß, neben Monika Moser und Waltraud Wurzer Gründungsmitglied des Pflegestammtisches. Von dieser Runde wurde später auch ein ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitdienst gegründet. Josef Schachinger, Direktor im NÖ Landespflegeheim Melk und aktives Pflegestammtisch-Mitglied, erwies sich immer wieder als wichtiger Unterstützer der vielfältigen Aktivitäten.

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