Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten dankt Einsatzkräften. Das Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten spricht den Freiwilligen Feuerwehren nach den enorm herausfordernden Hochwassereinsätzen im Bezirk Amstetten und im Ybbstal seinen Dank aus: „Die eingesetzten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren, der Bezirksalarmzentrale in Amstetten und des Bezirksführungsstabs haben hervorragend gearbeitet. An diesem Tag zeigte sich wieder, wie wichtig jede einzelne Feuerwehr ist", sagen Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber und sein Stellvertreter Josef Fuchsberger.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 22. Juli 2021 (16:52)

Sie danken aber auch allen weiteren Einsatzkräften, den Behörden, den politisch Verantwortlichen und den Medien für die gute Kooperation! 

Lobend hob Katzengruber hervor, dass viele Feuerwehren kameradschaftlich in den Nachbargemeinden ausgeholfen und sich nach dem 18. Juli an den umfangreichen Reinigungs- und Aufräumungsarbeiten beteiligt haben. Hier gelte: "Der Nächste ist überall!"

Die Feuerwehren im Bezirk Amstetten waren wegen des Starkregens enorm gefordert und leisteten über 400 Einsätze ab. Nachdem am Samstag besonders die Einsatzkräfte im Westen und im Ybbstal zu tun hatten, waren am Sonntag, 18. Juli, fast alle der 88 Wehren im  Bezirk gefordert. Vor allem Menschenrettungen, Tierrettungen, Fahrzeugbergungen, Auspumparbeiten und das Absperren von Straßen beschäftigten die Florianis. Außerdem halfen sie der Bevölkerung bei den Aufräum- und Reinigungsarbeiten.  

Einige Problemstellen: In Ferschnitz wurde ein Straßenstück unter- und weggespült, in Ernsthofen kam es zu einem Felssturz bei der Steyrer-Bahn (zwischen St. Valentin und Steyr), die gesperrt werden musste, und in Neuhofen/Ybbs stand der Friedhof unter Wasser. 

An der Donau wurde der Hochwasserschutz aufgebaut und es wurde immer wieder kontrolliert, ob sich Personen im Gefahrenbereich befinden. In zwei Ortschaften wurde Zivilschutzalarm ausgelöst – in Ferschnitz und Neuhofen/Ybbs. In Aschbach gab es Zivilschutzwarnung. Am 19. Juli wurden Neuhofen an der Ybbs, Ferschnitz und Euratsfeld zu Katastrophengebieten erklärt.