Neuer Name für Hausmenings (Ex-)Stadtsaal gesucht. Saniertes Haus soll Ort der Begegnung werden. Bürger sind am 8. Juli eingeladen, sich auch an der Namensfindung zu beteiligen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 01. Juli 2020 (04:24)
Bürgermeister Christian Haberhauer, Ortsvorsteher Anton Geister, Stadträtin Beate Hochstrasser, Stadträtin Doris Koch, Gemeinderat Andreas Kaßberger und Gemeinderätin Martina Wadl mit den zahlreichen Vereinsvertretern beim ersten Treffen zur Markenfindung im Schloss. Am 8. Juli sind auch die Bürger eingeladen.
Stadtgemeinde

Im September starten die Umbauarbeiten beim Stadtsaal. Genau so soll er in Zukunft aber nicht mehr heißen. „Wir wollen ihm ja einen neuen Look geben und zu einem Treffpunkt für die Bürger von Ulmerfeld, Hausmening und Neufurth machen. Dazu gehört auch eine neue Marke zu definieren“, sagt Ortsvorsteher Anton Geister.

Veranstaltung am 8. Juli: Voranmeldung nötig

In einer ersten Phase waren ja bereits Vereinsvertreter aufgefordert, ihre Vorstellungen einzubringen. Am 8. Juli sollen nun ab 18 Uhr auch die Bürger zu Wort kommen. „Denn ihre Beteiligung ist uns sehr wichtig. Es soll ja ihr Haus werden, ein Ort, mit dem sie sich identifizieren“, sagt Geister.

Die Veranstaltung wird im Stadtsaal über die Bühne gehen. Voranmeldung ist notwendig, denn aufgrund der Covid-19-Regelungen können nur etwa 100 Personen teilnehmen ( 07472/601-362).

Baulich soll der Stadtsaal ein völlig neues Aussehen erhalten. Entsprechende Pläne von Architekt Thomas Tauber liegen auf dem Tisch.

Acht bis neun Vereine sollen im Haus Räumlichkeiten bekommen, der Saal wird weiterhin rund 400 Personen fassen, aber durch Schwebewände teilbar sein. Geplant ist auch ein größerer Gastronomiebereich, der bei Veranstaltungen für Catering genutzt werden kann. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro.