Kultur in Amstetten: Freie Szene stellte Fragen

Erstellt am 15. Juni 2022 | 04:49
Lesezeit: 3 Min
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Foto: Evgeny Atamanenko/Shutterstock.com
Kulturvereine und Kulturinitiativen wandten sich in einem Schreiben an die Stadtpolitik und baten um Gespräch.
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Nach der Umstrukturierung im Kulturbereich herrscht auch bei den Kulturvereinen und Kulturinitiativen in der Stadt eine gewisse Unsicherheit und Verwirrung. Es gibt für sie dringende Fragen in Sachen Zuständigkeiten und Aufgabenteilungen, die sich aus der bisherigen Kommunikation seitens der Stadtgemeinde nicht ausreichend erschlossen haben – wie etwa die Nutzung des Rathaussaals für Kulturveranstaltungen. Sie wandten sich daher Anfang Juni in einem Brief an Bürgermeister, Vizebürgermeister, Kulturstadtrat, die Mitgliedern des Kulturausschusses, die AVB und an das Stadtmarketing. Am Freitag gab es daraufhin ein erstes Gespräch zwischen Hannes Mayrhofer von der Kulturvernetzung Niederösterreich und Kulturvermittlerin Helga Steinacher mit Kulturstadtrat Stefan Jandl und Bürgermeister Christian Haberhauer. „Dabei wurde vereinbart, den Kulturstammtisch mit der freien Kulturszene wieder aufzunehmen. Hier wird es bereits im Juni im Auftrag des Bürgermeisters ein gemeinsames Treffen mit all jenen geben, die im Brief Stellung bezogen haben“, heißt es nun in einer Presseaussendung. Ein weiterer Kulturstammtisch im größeren Rahmen soll voraussichtlich Ende August stattfinden.

Die freie Kulturszene möchte sich als Partnerin der Bezirkshauptstadt in Erinnerung rufen und erwartet sich von der Stadt Transparenz in folgenden Fragen:

Ansprechpartner, die sich organisatorischer Anliegen annehmen und auf kurzen Wegen, rasch und lösungsorientiert agieren.

Kompetente Antworten rund um die Themen terminlicher und räumlicher Planungen, Fragen der Zuständigkeiten, Werbung und PR, Förderungen und Unterstützung für gemeinnützige und ehrenamtliche Kulturvereine und -initiativen.

Antworten auf den Planungsstand und weitere Ausrichtung städtischer Kulturveranstaltungen wie z.B. ArsFemina, F13 und der Kulturwochen.

Möglichkeiten des Mitwirkens und der kulturellen Teilhabe; Einbettung der Kompetenzen der freien Kulturszene.

Standardisierte Bedingungen für die Nutzung sämtlicher städtischen räumlichen Möglichkeiten.

Sichtbarmachung des kulturellen Engagements und seines Angebots in den digitalen und analogen Medienkanälen der Stadtgemeinde.

Wir berichteten dazu:

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